Schaffhausen – Die Kadetten Schaffhausen haben in der dritten Begegnung der Playoff-Halbfinal-Serie gegen den HSC Suhr Aarau nichts mehr anbrennen lassen und gewannen das Spiel verdient mit 32:22.
Zur Halbzeit lagen die Hausherren – laut Vereinsmitteilung – bereits mit 16:12 in Führung. Der Gegner im Finale steht noch nicht fest.
Die Serie zwischen dem HC Kriens-Luzern und dem BSV Bern steht 1:2. Das erste Final-Heimspiel findet am 18. Mai um 17 Uhr in der BBC Arena statt.
Der HSC Suhr Aarau startete – so die Kadetten weiter – mit einem Paukenschlag in Spiel drei, und zwar mit einem Fliegertor durch Maric. Die Kadetten ließen sich aber davon nicht beeindrucken.
Mit ihrer von Beginn weg kompakten Verteidigung und einem hellwachen Kristian Pilipovic zwischen den Pfosten glichen sie die Partie postwendend aus.
Besonders Bestplayer Odinn Thor Rikhardsson sei in den Startminuten kaum zu bremsen gewesen. In der siebten Spielminute erzielte er mit seinem vierten persönlichen Treffer die 4:3-Führung für die Hausherren.
Der HSC Suhr Aarau zeigte aber auch dieses Mal seine enorme Willensstärke und konnte durch drei rasche Treffer die Führung wieder übernehmen.
Die Kadetten blieben aber ruhig und konzentriert. Mitte der ersten Halbzeit führten sie erstmals mit drei Toren. Besonders treffsicher zeigte sich neben Rikhardsson auch Ariel Pietrasik, der mit seinen Gewaltwürfen die gesamte Suhrer Abwehr Mal um Mal überflügeln konnte.
Nach dem Seitenwechsel starteten die Kadetten sehr gut. Durch Tore von Patrik Martinovic und Rikhardsson konnten die „Orangen“ den Vorsprung rasch erhöhen.
Und spätestens mit der Glanzparade von Pilipovic gegen Joel Willecke waren die Kadetten so richtig heiß gelaufen. Dieses Mal ließen die Kadetten nichts mehr anbrennen.
Zwar stemmte sich der HSC Suhr Aarau vehement gegen die Niederlage, kam aber in diesem Spiel nicht mehr heran. In der Schlussphase steigerte sich Luka Maros und war mit seinen fünf Treffern mit verantwortlich für den deutlichen Sieg der Kadetten.
Sehr zufrieden zeigte scich Trainer Hrvoje Horvat mit dem Spiel: „Wir sind defensiv sehr gut gestanden und haben dem Gegner nur wenig Luft gelassen. Das Entscheidende war, die Konzentration mit der beweglichen Deckung hochzuhalten.“
„Das war heute definitiv unser bestes Spiel“, ergänzte Kristian Pilipovic. Auf die lange Pause bis zum Start der Finalserie angesprochen, meinte Pilipovic: „Um ehrlich zu sein würde ich am liebsten morgen mit dem Finale beginnen.“
Bis es soweit ist, müssten sich Spieler und Fans aber noch etwas gedulden. Einerseits ist der zweite Halbfinale noch nicht entschieden und andererseits steht auch die Nationalmannschaftspause auf dem Programm.
Das erste Finalspiel werden die Kadetten am Sonntag, 18. Mai, spielen. Anpfiff ist um 17 Uhr in der BBC Arena.
Kadetten Schaffhausen:
Pilipovic (1.-60./11 P.), Meyer; Meister (3), Prince, Ben Romdhane, Rikhardsson (9/3), Hrachovec (2), Bartok (1), Awad (4), Castro Alvarez, Lier (1), Petric, Pietrasik (5), Markovic, Maros (5), Martinovic (2).