Die TuS-Reserve bietet daheim noch einmal echte Handball-Feinkost

Steißlingen – Im letzten Heimspiel der Saison haben die Steißlinger Verbandsliga-Handballerinnen nichts anbrennen lassen und fegten die SG Gutach-Wolfach mit einem fulminanten 46:26 aus der Mindlestal-Halle.

Es war – laut Vereinsmitteilung – eine Machtdemonstration, die bereits nach wenigen Minuten keine Zweifel am Sieger zuließ.

Von der ersten Sekunde an präsentierte sich der TuS in absoluter Torlaune. Die Defensive agierte derart aufmerksam und aggressiv, dass die Gäste aus Gutach-Wolfach kaum Zeit zum Atmen fanden.

Fast jeder Fehler der SG wurde von den Steißlingerinnen – so der Verein weiter – postwendend bestraft und in blitzschnelle Tempogegenstöße umgemünzt.

Das Ergebnis zur Pause sprach Bände: Mit einem schier unglaublichen 26:6 ging es in die Kabinen. Eine 20-Tore-Führung nach nur 30 Minuten sieht man selbst in torreichen Ligen selten.

Auch wenn die Gäste im zweiten Durchgang etwas besser ins Spiel fanden und die Partie nun offener gestalteten, blieb die Dominanz des TuS ungebrochen.

Trainer Konrad Maier hätte munter durchwechseln können, ohne dass der Spielfluss abriss. Jede Spielerin auf der Platte sprühte vor Tatendrang und wollte den Fans zum Heim-Finale noch einmal etwas Besonderes bieten.

Am Ende leuchtete ein beeindruckendes 46:26 auf der Anzeigetafel. Ein Sieg, der nicht nur deutlich war, sondern auch den enormen Reifeprozess der Mannschaft in dieser Rückrunde unterstreicht.

Durch diesen Kantersieg klettert der TuS Steißlingen mit nun 27:15-Punkten auf einen hervorragenden 4. Tabellenplatz.

Damit hätte sich das Team nach einer zwischenzeitlichen Durststrecke eindrucksvoll in der Spitzengruppe der Liga zurückgemeldet.

Viel Zeit zum Feiern bleibt nicht, denn das letzte Kapitel dieser Spielzeit wird in der Fremde geschrieben. Am Wochenende reist der TuS-Express zur SG Tübingen.

Dort würden die Steißlinger Mädels die Saison mit einem weiteren Sieg krönen und den vierten Platz zementieren wollen.

TuS Steißlingen II:

Tamara Brandt, Jule Kalbfell (beide Tor); Nina Markus (10), Lena Schoch (9), Luisa Hezel (7), Kim Kristin Schmitt (7), Anna Hoffmann (4), Aliya Spoo (3), Selina Haid (2), Xenia Lehn (2), Rebecca Maier (1), Sophia Störtzer (1), Anne Utzler.