Beide Mannschaften starteten – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – auf Augenhöhe in die Partie und zeigten sich motiviert. Während die Gastgeber von Beginn an mit viel Tempo, aber auch einer hohen Fehlerquote agierten, versuchten sich die Steißlinger ihre Kräfte gleichmäßig einzuteilen.
Es galt, erst einmal die Geschwindigkeit zu drosseln. Der Abwehrverbund in Kombination mit dem Torhüterduo arbeitete kompakt und konnte das Angriffsspiel der „Füchse“ stetig unterbinden.
In den eigenen Angriffsreihen spielte man geduldig auf klare Chancen hinaus und verwertete diese sicher. Einzig die schnelle Mitte des Gegners konnte der TuS – so der Verein weiter – nur sehr schwer verteidigen.
So gingen die Herren I im ersten Durchgang teilweise mit bis zu vier Toren in Führung, mussten aber immer wieder auch Serien gegen sich hinnehmen. Folgerichtig trennte man sich mit 17:16 für den TuS zur Pause.
In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Spiel ähnlich. Die Gastgeber verlangten den Steißlingern mit ihrer körperlichen Härte alles ab, doch ließ man sich davon nicht aus dem Takt bringen.
Bis zur 38. Minute zeigte sich noch ein Unentschieden auf der Anzeigetafel, ehe der TuS eine Führung aufbaute, die er nicht mehr herzugeben vermochte. In der 55. Minute konnten die Weilstettener nochmal auf 32:33 anschließen, was jedoch durch einen 3:0-Lauf gekontert wurde.
Schlussendlich war es Fabian Sörensen, der an diesem Tag mit elf Treffern und einer sehr guten Quote einen großen Teil zu diesem Erfolg beitrug, vorbehalten, 32 Sekunden vor Schluss mit seinem Treffer die vorzeitige Entscheidung zu besiegeln – 37:35 für den TuS Steißlingen.
Somit konnten sich die Herren I des TuS Steißlingen nicht nur über zwei Punkte, sondern auch über Platz 16 freuen und seien nur noch zwei Zähler vom Nächstplatzierten entfernt. Das nächste Spiel findet gegen den VfL Waiblingen statt.
TuS Steißlingen I:
Tim Bammel, Erik Seeger (Tor); Marvin Storz (5), Jannis Rottmair, Lennart Sieck (8), Philipp Klotz, Robin Schmidt (3), Fabian Maier (1), Patrick Euchner (3), Fabian Sörensen (11/2), Maximilian Maier (2), Daniel Weber (4).