Söflingen – Auch wenn nach dem enormen Umbruch klar war, dass für die Söflinger enorm viel stimmen muss, dass man die Regionalliga hält und es eigentlich eine gar unmögliche Mission ist, so keimte im Laufe der Rückrunde nicht nur Hoffnung auf, sondern es war auch erreichbar.
Am Ende war der Abstieg, wenngleich nicht unerwartet, laut Söflinger Vereinsmitteilung schmerzhaft. In der neuen zweigleisigen Oberliga wollten die TSG-Handballer oben mitspielen.
Aber sie sind – so die TSG weiter – nach elf Partien auch hier auf dem Boden der Tatsachen gelandet. „Es wird ein anderer Handball in der Oberliga gespielt“, resümiert Trainer Philipp Eberhardt.
Die Spiele seien geprägt von mehr Körperlichkeit und vor allem Kampfgeist. Mit Platz 14 ist man damit weit hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Man muss aber auch sagen, dass die Söflinger etwas vom Pech verfolgt waren. Ein unglaubliches Verletzungspech habe die TSG in der zweiten Jahreshälfte heimgesucht.
Und drei Spiele wurden mit einem Tor unglücklich verloren. Auch die Tordifferenz ist mit 338:346-Toren für ein Tabellenschlusslicht ungewöhnlich.
Nur acht Tore mehr bekommen als geworfen; das würde auf die engen Partien hindeuten. Weiter ungewöhnlich ist, dass die Söflinger als Letzter den viertbesten Angriff stellen.
Für eine Mannschaft mit dieser Tabellenposition sei es eher typisch auch einen der schwächsten Angriffe zu haben. Auch Teil der Wahrheit sei, dass der ein guter Angriff nicht ausreicht, um Spiele zu gewinnen.
Es muss auch die Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torwart funktionieren. „Wir haben die Abwehr als Schwachstelle der Hinrunde ausgemacht“, sagt Eberhardt.
Mit weniger Gegentoren sollten die guten Angriffsaktionen reichen, um das Feld öfters als Sieger zu verlassen.