Steißlingen – Im großen Saisonfinale haben die Steißlinger Landesliga-Handballer nichts anbrennen lassen und fegten die SG Allensbach-Dettingen-Wallhausen mit einem deutlichen 38:29 (18:13) aus dem Sportpark Mindlestal.
Vor heimischer Kulisse zeigte die „Zweite“ der „Racoons“ – laut Vereinsmitteilung – noch einmal alles, was sie in der Rückrunde so stark gemacht hat.
Von Beginn an sei deutlich zu spüren gewesen, wer Herr im Haus ist. Der TuS startete hochkonzentriert und legte den Grundstein für den Erfolg in der eigenen Defensive.
Das Abwehrbollwerk stand – so der TuS weiter – kompakt und zwang die Gäste immer wieder zu Fehlern oder überhasteten Abschlüssen.
Gleichzeitig drückte der TuS Steißlingen II unaufhörlich aufs Gaspedal. Über ein enormes Tempo wurden die Allensbacher förmlich überrannt.
Die Gäste hätten dem druckvollen Spiel der „Blau-Weißen“ in der ersten Halbzeit recht wenig entgegenzusetzen gehabt. Folgerichtig ging es mit einer komfortablen 18:13-Führung in die Kabinen.
Auch nach dem Seitenwechsel dachten die Steißlinger nicht daran, einen Gang zurückzuschalten. Die Mannschaft sprühte vor Spielfreude und baute den Vorsprung kontinuierlich aus.
Ob über schnelle Gegenstöße oder schön herausgespielte Treffer im Positionsangriff – die „Racoons“ dominierten das Derby nach Belieben.
Am Ende leuchtete ein souveräner 38:29-Heimsieg von der Anzeigetafel. Ein Ergebnis, das die Überlegenheit an diesem Tag widerspiegelte und den Fans in der Halle einen gebührenden Abschied bescherte.
Mit diesem Sieg verabschiedet sich der TuS Steißlingen II mit insgesamt 18:26-Punkten aus der Saison. Dass am Ende der 8. Tabellenplatz zu Buche steht, ist nach dem harten Kampf um den Klassenerhalt in der Mitte der Saison ein mehr als respektables Ergebnis.
Die Mannschaft habe bewiesen, dass sie eigentlich eher in die obere Tabellenhälfte gehört, wenn sie ihr Potenzial abruft.
TuS Steißlingen II:
Fabian Rihm (10), Steffen Maier (8), Patrick Euchner (6), Luca Tassone (4), David Maier (3), Leon Hufnagel (2), Manuel Müller (2), Simon Hilpert (1), Jona Reichel (1), Philipp Leonard Schäffer (1), Claudio Gattinger, Rico Kuppel, Nico Maier, Arne Nägele, Sascha Oexle, Noah Stolpa.