Bregenz – Das Ailinger Damenteam ist in der Handball-Bezirksliga zu – laut Vereinsmitteilung – ungewohnter Zeit in Bregenz zum Spitzenspiel angetreten. Die Ailingerinnen reisten als Spitzenreiter zum Tabellendritten und wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde.
Bregenz Handball ist – wie die TSG Ailingen – zuhause bisher ungeschlagen. Das Spiel startete mit einem 4:0-Lauf für die Gastgeber, weil die TSG in den ersten Minuten – sowie das gesamte Spiel über – viel zu viele freie Chancen vergab.
Die gegnerische Torhüterin konnte – so die TSG weiter – einige freie Würfe parieren, doch auch der Pfosten, die Latte oder Würfe am Tor vorbei, seien aus Ailinger Sicht deutlich zu oft vorgekommen.
Nach sechs Minuten fiel das erste Ailinger Tor und nach 15 Minuten stand es bereits 10:3 für Bregenz. Die erste Halbzeit der TSG sei geprägt von einer schlechten Chancenverwertung, vielen technischen Fehlern und Ballverlusten gewesen.
Diese hätten die Bregenzerinnen mit schnellen Tempogegenstößen bestraft. So ging es mit einem Halbzeitstand von 17:8 für Bregenz in die Pause. Die Fehler minimieren und nochmals alles geben, sei die TSG-Devise für die zweite Halbzeit gewesen – das klappte jedoch nur mäßig.
Zwar hatte Ailingen in den zweiten 30 Minuten deutlich mehr Zug zum Tor, doch die Fehleranzahl war weiterhin viel zu hoch und wurde konsequent bestraft. Die Ailinger Handballerinnen schafften es über die komplette Spielzeit nicht ansatzweise ihr Können zu zeigen.
Somit hätte man diese beiden wichtigen Punkte verdient in Bregenz lassen müssen. Dadurch wurde es wieder spannender im Meisterschaftsrennen, wobei die TSG alles weiterhin selbst in der Hand hat.
Kommenden Samstag gehe es im nächsten Spitzenspiel gegen Lustenau darum, ein anderes Gesicht zu zeigen und wieder Vollgas zu geben, um zwei Punkte zu holen. Dann vor den eigenen Fans, die teilweise mit nach Vorarlberg gekommen waren.