Die TGB-Handballer gehen trotz fulminanter Aufholjagd leer aus

Steinheim – Das dritte Spiel in Folge sind die Landesliga-Handballer der TG Biberach punktlos geblieben. Am Ende kassierte Biberach – laut Vereinsmitteilung – trotz respektabler Leistung eine 30:33-Niederlage (10:15) beim TV Steinheim.

TG-Trainer Mihut Pancu zeigte sich über den Spielausgang zwar enttäuscht, bescheinigte seiner Mannschaft jedoch großen Einsatz:

„Die Jungs haben alles gegeben, um das Spiel zu gewinnen. Die Aufholjagd viel Kraft gekostet, und am Ende gingen uns die Körner aus.“

Die Aufholjagd war – so die TGB weiter – notwendig geworden, weil die Rißstädter einen kapitalen Fehlstart in die Partie erwischten.

Nach sieben Minuten lag Biberach bereits mit 1:5 zurück, woraufhin das Trainerteam früh eine Auszeit nahm.

In der Folge kämpfte sich die TG wieder heran. Nach einem Treffer von Costel Manea zum 9:10 in der 20. Minute war Biberach wieder auf Augenhöhe.

Doch erneut folgte eine Phase mit schwacher Wurfausbeute und technischen Fehlern, die der gastgebende TV Steinheim eiskalt zur 15:10-Halbzeitführung nutzte.

Die zweite Halbzeit verlief zunächst nahezu spiegelbildlich zur ersten. Wieder erwischte Steinheim den besseren Start und zog schnell auf 19:12 davon.

Doch das Team um Kapitän Lukas Fimpel gab sich nicht geschlagen. Mit großem Kampfgeist arbeiteten sich die „Blau-Gelben“ Schritt für Schritt heran.

Das Momentum schien sogar komplett auf die Seite der TG zu kippen, als Mihai Sandu in der 53. Minute zur 26:25-Führung traf.

Am Ende sei das Spiel für Biberach jedoch ein paar Minuten zu lang gewesen. Die von Trainer Pancu beschriebenen Ermüdungserscheinungen machten sich bemerkbar, verbunden mit einer nachlassenden Effektivität im Angriff.

Die Gastgeber hätten so wieder die Initiative übernommen und sicherten sich mit dem 33:30-Heimsieg ihren dritten Erfolg in Serie sowie wichtige Punkte im Abstiegskampf.

TG Biberach I:

Silas Unseld , Tim Schätzle (beide Tor); Lukas Fimpel (7/2), Mihai Sandu (6), Daniel Krais (4), Costel Manea (4/1), Bogdan Botezatu (3), Simon Krattenmacher (2), Jonas Frey (1), Nico Hardegger (1), Philip Ischebek (1), Markus Böck (1), Florian Kärcher.