Schwäbisch Gmünd – Mit vollem Kader haben sich die Argentaler Landesliga-Handballerinnen zu ihrem weitesten Auswärtsspiel nach Schwäbisch Gmünd aufgemacht.
Für Gastgeberinnen – die HSG Bargau-Bettringen – ging es, so die SGA in ihrer Mitteilung, um nichts mehr. Jedoch sei den Gästen vom Bodensee klar gewesen, dass das Spiel alles andere als leicht werden würde.
In den ersten Minuten wurde das Spiel von den Abwehrreihen dominiert (5:5, 12.). In den folgenden Minuten leistete sich die SGA mitunter zu viele technische Fehler im Angriff, sodass sich die Gastgeberinnen einen Drei-Tore-Vorsprung erspielten.
Allerdings ließen sich die Argentalerinnen – so der Verein weiter – nicht abschütteln und stellten die Abwehr um. Diese Umstellung trug Früchte, denn es wurden zunehmend Bälle gewonnen und der Rückstand bis zur Halbzeit beinahe egalisiert (12:13).
Nach dem Seitenwechsel kamen die Argentalerinnen besser aus der Kabine. Die Abwehr packte noch etwas beherzter zu, was die HSG zunehmend zu verunsichern schien.
Durch druckvolles Tempospiel setzten sich die Gäste auf 22:16 ab. Doch dann riss der Faden im Spiel, im Angriff wurde überhastet abgeschlossen, was die HSG zu einfachen Toren einlud. In der Schlussphase kamen die Gastgeberinnen nochmals ran (22:24, 55.).
Die „Erste“ der SG Argental blieb in dieser Begegnung – im Vergleich zu vorigen Partien – abgezockter und ließ nichts mehr anbrennen. Mit der Schlusssirene stand ein wichtiger und verdienter 27:24-Auswärtssieg zu Buche, der nach vier Niederlagen in Folge doppelt so gut getan hätte.
Hinterher bedankte sich das Gästeteam bei ihren mitgereisten Fans Lisa, Pia und Anna sowie bei Torhüterin Alina Hess, die das SGA-Aufgebot komplettierte. Am Samstag, 22. April, steht nun bereits das letzte Heimspiel der Saison an.
SG Argental I:
Sepp, Hess (Tor); Jäger, Bohner, Fimpel, Kozok, Stellmacher, Kunz, Brugger, Celahmetovic, Krebs, Brentel, Diemer, Dollmann.