Konstanz – Start gelungen und Tabellenführung verteidigt: Zum Auftakt in die Oberliga-Rückrunde ist der U21 der HSG Konstanz ein souveräner 39:22 (17:12)-Erfolg gegen die SG Kappelwindeck-Steinbach gelungen.
Wer über solch starke Schlussmänner wie die Konstanzer Zweitliga-Reserve verfügt, der muss sich – laut Vereinsmitteilung – wenige Sorgen machen. Während Noah Frensel in der ersten Hälfte mit spektakulären Paraden – gerade bei freien Würfen der Gästeangreifer – ein verlässlicher Rückhalt war, so mauerte Konstantin Pauli nach der Pause seinen Kasten zu.
Und er profitierte dabei davon, dass sich auch die Deckung seines Teams deutlich verbesserte. Zunächst benötigten die „Gelb-Blauen“ allerdings rund zwölf Minuten, um in die Partie zu finden. Danach konnten sie sich mit drei Treffern in Folge das erste Mal etwas deutlicher absetzen (9.5).
Einige Nachlässigkeiten bedeuteten – so die HSG weiter – jedoch bald wieder Gleichstand, ehe die jüngste Mannschaft der Liga das Tempo anzog und einige Gegenstöße setzen konnte. „Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüter war schon wieder annährend da, wo es vor der Spielpause war“, lobte Trainer Benjamin Schweda.
„In der Offensive hat es hingegen in der ersten Halbzeit ein bisschen an der Passqualität und der Abschlusseffektivität gefehlt. Wir verwarfen hier einfach zu viel.“ In Durchgang zwei zeigte sich das Konstanzer Perspektivteam auch hier deutlich verbessert und kaltschnäuziger.
Schon nach zehn gespielten Minuten konnte sich der HSG-Coach entspannen und über das 24:14 von Ruben Yerlikaya freuen. Der Schachzug, Steinbachs besten Torschützen Jonas Höll etwas offensiver anzugehen, hätte Wirkung gezeigt. In den verbliebenen 20 Minuten bekamen die Zuschauer ein einseitiges Match zu sehen, in dem sich die HSG-Talente weiter hungrig auf jeden Ball zeigten.
Mit zweimaligen Hechtsprüngen erorberten sie den Ball, ezielten sehenswerte Tore und hätten viel Spielfreude unter Beweis gestellt. So konnten sich bis zum Schluss alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen – bis auf Rückkehrer Niklas Schmid.
Der große Wermutstropfen war die frühe unglückliche Verletzung des Rückraum-Shooters im ersten Spiel nach seinem halbjährigen Auslandsaufenthalt. Schweda: „Ein sehr gutes Spiel für den Start nach der Pause. Wir haben ein ganz großes Ziel. Dafür müssen wir jedes Spiel voll reingehen.“ Der Anfang sei also gemacht.
HSG Konstanz U21:
Konstantin Pauli, Noah Frensel (beide Tor); Sven Iberl (5), Quirin Köble (5), Jan Stotten (4), Ruben Yerlikaya (3), Niklas Schmid, Lucas Farias-Veeser (3), Luca Lebherz (6/4), Tim Enninghorst (6/1), Mats Krawietz (2), Jens Koester (2), Bastian Romer (2), Xeno Müller (1).