Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach haben die zweite Niederlage im zweiten Saisonspiel hinnehmen müssen. Bei Frisch Auf Göppingen war der Sieg in greifbarer Nähe.
Die Allensbacherinnen kamen gut ins Spiel und führten nach nur 37 Sekunden mit 1:0. Danach blieb das Spiel – so Reiner Jäckle im Vereinsbericht – ausgeglichen.
In der 9. Minute führte der SVA zum ersten Mal mit zwei Toren Vorsprung (6:4). Die Gäste verteidigten nicht nur die Führung, sondern bauten sie sogar aus (10:7, 12:9). Innerhalb von zwei Minuten kam Göppingen aber wieder heran und glich zum 12:12 aus.
Die letzten zehn Minuten in Hälfte eins gehörte dann wieder dem SVA, der in der 28. Minute wieder 19:15 führte und mit 21:18 in die Pause ging.
Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Der SVA zeigte sich – so der Verein weiter – gut koordiniert und effektiv im Abschluss.
Zwischen der 37. und 44. Minute erzielte „Frisch Auf“ lediglich einen Treffer und der SV Allensbach zog bis auf 30:23 davon.
Der Sieg für die Gäste sei in greifbare Nähe gerückt. Allerdings gab es dann plötzlich einen Bruch in der SVA-Offensive.
Und bei den Göppingerinnen klappte auf einmal wieder deutlich mehr. Dies führte dazu, dass die Gastgeberinnen das Kunststück schafften, das Spiel in nur elf Minuten zu drehen.
Denn in der 55. Minute führte Frisch Auf Göppingen auf einmal zum ersten Mal überhaupt in diesem Spiel. Selbst zwei Zeitstrafen gegen die Gastgeberinnen, die zudem auch noch einen Siebenmeter verwarfen, konnten die Allensbacherinnen in den letzten fünf Minuten des Spiels nicht mehr nutzen, um noch einmal zurückzuschlagen.
Schließlich verlor der SVA das Spiel am Ende mit 34:36. Diese Niederlage schmerzte auch SVA-Trainer Martin Gersternecker: „Wir haben 50 Minuten sehr gut gespielt und unser Konzept ging voll auf“ sagte er nach dem Spiel.
„Leider gab es dann einen kollektiven Blackout, so dass wir das Spiel doch noch aus der Hand gegeben haben.“
Nun heißt es wieder aufzustehen und die Krone richten. Und die Hoffnung bleibt, dass aller guten Dinge für den SVA drei ist, denn am kommenden Wochenende geht es ins dritte Auswärtsspiel in Folge zum TSV Ismaning.
Die Bayern haben bereits vier Spiele absolviert und zwei davon gewonnen – beides waren Heimspiele. Damit dürfte die Aufgabe für die Allensbacherinnen nicht einfacher werden.
SV Allensbach I:
Bettina Woike, Katharina Imhof (beide Tor); Lisa Hofsäß (2), Jule Böhler (1), Katharina Bok (1), Fitore Aliu Berisha (3), Jule Schuster (3), Greta Rinkeviciute (7/6), Leni Lauterbach (5), Laura Strlek (1), Miriam Borrmann (1), Marie Teusch (5), Katja Allgaier (4), Jennifer Heinstadt (1).