Ettlingen – Knapp mit 33:35 (19:19) ist die U21 der HSG Konstanz bei der HSG Ettlingen unterlegen gewesen und befindet sich somit nach wie vor nahe der Gefahrenzone der Oberliga Baden-Württemberg.
Mit den beiden U19-Keepern Oscar Mogg und Jeremias Schäfer im Tor – zwei von insgesamt fünf U19-Spielern im Kader – hatte sich die Konstanzer Perspektivmannschaft viel für das Duell beim direkten Tabellenachbarn vorgenommen.
Gegen die unangenehme offensive Abwehr von Ettlingen zeigte sich die Drittliga-Reserve – laut Vereinsmitteilung – von Beginn an gut eingestellt.
Nach vier Minuten brachte Kapitän Luca Lebherz seine Farben bereits mit 4:1 in Front. In einem umkämpften Spiel bewahrte sich Konstanz das Drei-Tore-Polster bis in die 20. Spielminute (15:12).
Und das, obwohl die Gäste – so die HSG weiter – ein paar Probleme im Rückzug offenbarten und dadurch ein paar einfache Gegentore durch die erste und zweite Welle kassierten.
Gegen Ende der ersten Hälfte „haben wir uns den einen oder anderen Wurf zu früh genommen, der unvorbereitet war“, fand HSG-Coach Claudio Kupferschmid.
Nach einer Abwehrumstellung machte Ettlingen den Rückstand wett und ging mit einem 19:19 in die Kabine. Der Start in Durchgang zwei verlief aus Sicht der „Gelb-Blauen“ überhaupt nicht so, wie ihn man sich vorgestellt hatte.
Knapp drei Minuten waren im zweiten Durchgang auf der Uhr, da musste Kupferschmid schon die Notbremse mit der Auszeitkarte ziehen.
Mit einem 4:0-Lauf stellten die Nordbadener auf 23:19. Danach stabilisierten sich die HSG-Talente wieder, glichen aus und gingen nach einer Dreiviertelstunde wieder selbst durch einen verwandelten Siebenmeter von Quirin Köble in Führung (28:27).
Luka Weiss setzte nach und erhöhte gar auf 29:27. Kupferschmid: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, geprägt auch durch einige Fehler auf beiden Seiten.“