Die U19 der HSG Konstanz hat recht dicke Bretter zu bohren

Konstanz – Eine – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – echte Hammergruppe hat die U19 der HSG Konstanz für die nächste Runde der Bundesliga-Qualifikation zugelost bekommen.

Am Samstag muss sie in Großwallstadt zunächst gegen den gastgebenden Zweitliga-Nachwuchs (16.20 Uhr) und München-Allach (11 Uhr) bestehen.

Ab 11 Uhr wird es – so die HSG weiter – bei lediglich zweimal 20 Minuten Spielzeit pro Partie am Samstag ernst für die HSG-Talente.

Nach erfolgreicher erster Runde und direkt gesicherter Regionalliga-Teilnahme geht es nun weiter im immer enger werdenden Flaschenhals zur Bundesliga.

Und das, nachdem nun auch noch eine Wildcard vom DHB an den HC Elbflorenz Dresden vergeben wurde.

Dieser sei nun ohne sportliche Qualifikation schon gesetzt, während in Großwallstadt das Hauen und Stechen in die nächste Runde geht.

Großwallstadt, jetzt mit dem Heimvorteil im Rücken, spielte in der vergangenen Saison bereits mit der U17 in der Bundesliga und wurde mit der U19 Vizemeister Hessens.

München-Allach zählte ebenfalls zur B-Jugend-Bundesliga und holte sich sogar den Pokalsieg, während die U19 sich die Regionalliga-Meisterschaft sicherte.

„Eine schwere Gruppe und wahrscheinlich das stärkste, was wir hätten bekommen können“, schätzt Trainer Dennis Kugler die Dreiergruppe am Samstag ein.

Die Konstanzer U19 müsste sich als Vizemeister der Regionalliga Baden-Württemberg jedoch nicht verstecken.

Die ersten Zwei ziehen – unter Mitnahme des Ergebnisses gegeneinander – in die Finalrunde am Sonntag ein. Dort stoßen die beiden Tabellenersten der Parallelgruppe aus Köln, Saarlouis und Rot-Malsch dazu.

Aus diesen vier Mannschaften qualifizieren sich zwei für die bundesweite Endrunde um die letzten Bundesliga-Plätze – aus sechs Turnierteilnehmern werden so lediglich zwei für die letzte Runde.