Winterthur – Lange sind die Kadetten Schaffhausen im Derby bei Pfadi Winterthur zurück gelegen – kamen aber dank großer Moral in Unterzahl in der letzten Minute zum 29:29 (14:12)-Remis.
Dadurch bleiben sie – laut Vereinsmitteilung – weiterhin ungeschlagen. Am 20. September trifft Spitzenreiter Kadetten Schaffhausen in Kriens auf den direkten Verfolger.
Wo Derby draufstand, war auch Derby drin. Spielerisch auf beiden Seiten nicht immer auf höchstem Niveau, dafür erwartet emotional und heiß umkämpft.
Am Schluss wirkten beide Seiten trotz jeweils eines hart erkämpften Punktes nicht wirklich glücklich. Lukas Köder von Seiten der Gastgeber sprach nach dem Spielverlauf von einem Punkt zu wenig.
Den man allerdings vor dem Spiel sofort unterschrieben hätte, so der rechte Flügelspieler. Viel sprach nach der Roten Karte für Kadetten-Captain Luka Maros eineinhalb Minuten vor Schluss und dem wenig später folgenden 29:28-Führungstreffer von Tim Rellstab für seine Farben.
Und nicht mehr für die Kadetten. Doch Ariel Pietrasik blieb cool und versenkte den Ball humorlos im unteren rechten Eck zum 29:29.
Nachdem auch der letzte Angriff der Winterthurer verteidigt werden konnte, stand am Ende immerhin noch ein Remis zu Buche.
Eines, das vor dem Gipfeltreffen am Sonntag beim HC Kriens-Luzern vorläufig die Tabellenführung einbrachte.
„Wir haben über die ganze Partie hinweg nicht ins Spiel gefunden“, resümierte Pietrasik. In der Abwehr fehlte lange der Zugriff, in der Offensive lief ebenfalls wenig zusammen.
„Wir freuen uns, dass wir das Unentschieden herausgeholt haben. Wir müssen uns in den nächsten Wochen jedoch steigern.“
Pietrasik rettete mit dem entscheidenden Wurf schließlich noch das 29:29 und schloss mit dem Fazit: „Am Ende können wir mit diesem Punkt leben.“
Kadetten Schaffhausen: