Allensbach – Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach haben einen 32:20-Erfolg nach einem spannenden Spiel gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch feiern dürfen.
Mit diesem Sieg ist – laut Reiner Jäckle im Auftrag des SVA – der Anschluss ans Mittelfeld wieder da.
Vor dem ersten Saison-Heimspiel des SV Allensbach hat man gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch ein spannendes Spiel auf Augenhöhe erwartet – und genau das haben die knapp 200 Besucher auch zu sehen bekommen.
Fast bis zur letzten Sekunde musste – so Jäckle in seinem SVA-Bericht weiter – gezittert werden, bis der 32:30-Sieg der Gastgeberinnen feststand.
Dabei gab es ein Wiedersehen mit Kyra Teixeira da Silva, die bis zur vergangenen Saison für den SVA auf Torejagd ging.
Und sie war es auch, die mit ihren zwei Treffern für die Gäste die ersten Akzente im Spiel setzte. Doch Allensbach ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und glich in der fünften Minute schon wieder aus (4:4).
Vor allem in der ersten Hälfte entwickelte sich eine Partie mit völlig offenem Visier. „Beide Angriffsreihen zeigten eine extrem hohe Qualität“, lobte SVA-Trainer Martin Gerstenecker.
„Dagegen schaffte es keine Abwehr-Reihe so richtig Zugriff zum Spiel zu finden.“ Die Kurpfalz Bären konnten vor allem durch ihren Rückraum Zählbares erzielen.
Die Gastgeberinnen hatten vor allem mit Greta Rinkeviciute einen sicheren Rückhalt, denn sie erzielte ihre acht von insgesamt zehn Treffern bis zur 25. Minute.
Die Zuschauer erlebten hätten dabei ein wahres Torfestival erlebt. Denn bis zum Seitenwechsel gab es beim 19:19 insgesamt 38 Tore.
Gingen die Pläne gegen den starken Rückraum der Kurpfalz Bären in Hälfte eins nicht wirklich auf, klappte dies beim SVA durch die Einwechslung von Miriam Borrmann im zweiten Durchgang immer besser.
Zudem zeigte Katharina Imhof im Tor die eine oder andere Glanztat. Dennoch schaffte es kein Team, sich vorzeitig abzusetzen. Nach 50 Minuten stand es 27:27.
Nun begann die entscheidende Phase. „Hier war es vor allem auch eine Frage des Willens und Kampfes“, so Martin Gerstenecker. „Und da waren wir an diesem Tag etwas besser.“
In der 54. Minute führte der SVA mit 30:27 – das war aber keinesfalls vorentscheidend, denn im Angriff wurden weitere gute Chancen nicht genutzt.
Doch die „Kurpfalz Bären“ kamen im Angriff auch nicht mehr so gut durch, so dass es lediglich zu den Anschlusstreffern reichte (29:20, 30:31).
Jule Schuster war es dann zwölf Sekunden vor Spielende vorbehalten, das entscheidende 32:30 für die Gastgeberinnen zu erzielen.
Nach einer Woche Pause geht es für die Allensbacherinnen bereits am Freitag, 30. Oktober, beim TSV Wolfschlugen weiter.
SV Allensbach I:
Bettina Woike, Katharina Imhof (beide Tor); Lisa Hofsäß (2), Jule Böhler, Katharina Bok (2), Jule Schuster (4), Greta Rinkeviciute (10/3), Leni Lauterbach (2), Laura Strlek, Miriam Borrmann, Marie Teusch (2), Katja Allgaier (9), Jennifer Heinstadt (1).