Die Kadetten erwarten gegen Bern ein „interessantes Duell“

Schaffhausen – Mit dem Punktemaximum von sechs Zählern auf dem Konto empfangen die Kadetten Schaffhausen am Sonntag um 17 Uhr den BSV Bern in der BBC Arena.

Ein – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – interessantes Duell, auch aufgrund des Wechsels von Mathieu Seravalli im Sommer zu den „Orangen“ und Neuzugang Lenny Rubin auf der anderen Seite.

Tickets sind im Onlineshop und an der Abendkasse erhältlich. Über weite Teile des Spiels zeigten sich die Kadetten auch am Mittwoch in Zürich bärenstark.

Für Trainer Jonas Wille – so die Kadetten – sogar phasenweise mit der besten Vorstellung dieser noch jungen Spielzeit.

Einen großen Anteil daran hatte die deutlich verbesserte Defensive – und Schlussmann Leon Bergmann. Der junge Nationaltorwart Österreichs wurde mit 21 Paraden und einer Abwehrquote von 43 Prozent zum Matchwinner.

Entsprechend strahlte er nach Schlusspfiff, reichte die Lorbeeren jedoch sofort weiter an seine Abwehrspieler.

„Ich bedanke mich bei meiner Deckung“, sagte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Die hat es mir in vielen Situationen leicht gemacht. Das hat schon gut funktioniert.“

Mit einem Augenzwinkern schob er hinterher: „Wenn es im Angriff nicht läuft, machen wir es eben in der Deckung.“

Damit sprach er die zwischenzeitliche Durststrecke seiner Mannschaft an, die, als sie sich zu sicher fühlte, mit ein paar falschen Entscheidungen, leichten technischen Fehlern und ausgelassenen Chancen dem Gegner wieder den Glauben an ein Comeback schenkte.

Mehr Ruhe, bessere Entscheidungen und bessere Pässe würde Bergmann im nächsten Match vonnöten sehen und nahm sich dabei in Bezug des Passes zum Tempogegenstoß selbst nicht aus.

Am Sonntag gegen den BSV Bern würde es darum gehen, sich in diesen Bereichen weiter zu steigern beziehungsweise die Konzentration über die komplette Dauer des Spiels hochzuhalten.

Bern startete mit zwei Erfolgen aus den ersten drei Partien und liegt in direkter Lauerstellung zu den beiden einzigen noch verlustpunktfreien Mannschaften aus Schaffhausen und Kriens.

Ein besonderes Spiel würde es vor allem für Mathieu Seravalli werden. Der Schweizer Nationaltwowart war vor der Saison aus der Bundes- in die Munotstadt gewechselt und trifft nun auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden.