Konstanz – Endlich geht es wieder los: Mit einer Woche Verspätung startet die HSG Konstanz am Samstag um 19.30 Uhr in die neue Saison.
Der Saisonauftakt hat es – laut Vereinsmitteilung – in sich: Beim Meister des vergangenen Jahres, dem SV Salamander Kornwestheim.
Mit großer Vorfreude aber auch Respekt reist die HSG als Underdog zum großen Favoriten nach Kornwestheim.
Der sicherte sich in der vorigen Saison souverän die Meisterschaft in der 3. Liga Süd – verzichtete aber aufgrund fehlender wirtschaftlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga.
Verändert hat sich – so die HSG weiter – seitdem bei den „Lurchis“ – typisch seit Jahren – wenig bis nichts. Erneut kann Trainer Dr. Alexander Schurr auf ein über Jahre hinweg perfekt eingespieltes Kollektiv bauen.
Eines, in dem ein klarer Plan verfolgt und die Abläufe über Jahre mit nahezu identischem Kader perfektioniert werden konnten.
Zusammenfasst unter blindem Verständnis, Automatismen, Sicherheit in jeder Situation, auch unter großem Stress, war der SVK in der vergangenen Spielzeit das Maß aller Dinge.
„Wir freuen uns auf das Spiel in Kornwestheim. Wir fahren mit der Anerkennung der erbrachten Leistung des Meisters dorthin“, erklärt Ralf Bader.
Für den HSG-Coach ist das für seine junge, auf zentralen Positionen neu zusammenstellte Mannschaft „zu Beginn der Saison gleich im ersten Spiel die absolute Herausforderung. Im Videospiel gedacht: Ohne ein Level gespielt zu haben der Endboss gleich direkt am Anfang.“
Dass seine Mannschaft in der neuen Saison eine bessere Rolle als in der vorigen Spielzeit spielen möchte, als lediglich ein total enttäuschender zehnter Rang erreicht wurde, würde auf der Hand liegen.
Grund für großes Selbstvertrauen und Optimismus gibt die Vorbereitung mit starken Auftritten in den Testspielen.
Neun Begegnungen trug die HSG gegen teils hochkarätige Gegner aus, nur im vorletzten bei Europacupteilnehmer Pfadi Winterthur musste man sich knapp mit 38:39 geschlagen geben.
Allerdings, und das sei der große Unterschied zu Kornwestheim, befinden sich die „Gelb-Blauen“ noch in einem Entwicklungsprozess.
„Wir gehen zuversichtlich in die neue Saison“, unterstreicht Bader, möchte dabei aber insbesondere die Ergebnisse aus den Testspielen nicht überbewerten.