Baden-Baden – Im letzten Spiel der Saison haben sich die Steißlinger Regionalliga-Handballer dem TVS 1907 Baden-Baden geschlagen geben müssen.
In der Rheintalhalle entwickelte sich ein – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – intensives Duell, in dem die Gastgeber letztlich ihre Heimstärke ausspielten.
Trotz der 29:34-Niederlage würde sich der TuS mit erhobenem Haupt aus einer beeindruckenden Spielzeit verabschieden.
Der TVS Baden-Baden erwischte – so der TuS weiter – den besseren Start in die Partie und setzte die Steißlinger Defensive früh unter Druck.
Dennoch hielt die Mannschaft von Jürgen Herr zunächst beherzt dagegen. Bis zur 18. Spielminute blieb der TuS in Schlagdistanz und gestaltete die Begegnung offen.
In der Phase vor dem Seitenwechsel gerieten die „Racoons“ jedoch etwas „unter die Räder“. Die Gastgeber nutzten eine kleine Schwächeperiode der Steißlinger eiskalt aus.
Dieser Sechs-Tore-Rückstand zur Halbzeit sollte sich im weiteren Verlauf als zu große Hypothek erweisen. In der zweiten Halbzeit zeigten die Steißlinger weiterhin eine sehr gute Leistung.
Und sie versuchten alles, um den Rückstand zu verkürzen, doch der TVS Baden-Baden agierte zu abgeklärt.
Die Gastgeber verwalteten ihren Vorsprung sicher und ließen den TuS nicht mehr entscheidend herankommen.
Am Ende sei ein 34:29-Erfolg auf der Anzeigetafel gestanden, der den Baden-Badenern den vierten Tabellenplatz sicherte.
Auch wenn der Sprung auf Platz vier im letzten Moment verwehrt blieb, sei die Bilanz der „Racoons“ hervorragend. Mit 38:22-Punkten sichert man sich Platz sechs in einer extrem starken Regionalliga.
Die Mannschaft habe gezeigt, dass sie jeden Gegner der Liga schlagen kann und besonders vor heimischer Kulisse eine Macht ist.
Trainer Jürgen Herr und sein Team hätten über Monate hinweg attraktiven und erfolgreichen Handball geboten, der die Fans im Mindlestal begeistert hat.
Nun würde sich die Mannschaft in die wohlverdiente Pause verabschieden, um gestärkt in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit zu starten.
TuS Steißlingen I:
Leon Sieck, Erik Seeger (beide Tor); Samuel Wendel (8), Niklas Ruß (5), Robin Schmidt (5), Daniel Weber (4), Marius Dreher (3), Luca Wilke (2), Philipp Klotz (1), Philipp Leonard Schäffer (1), Manuel Müller, Lennart Sieck, Cedric Wiedmann.