Die TuS-Reserve erstickt die Gegenwehr mit großem Siegeswillen

Schopfheim – Dem „Second Team“ des TuS Steißlingen ist in der Landesliga-Süd ein verdienten Sieg beim HSV Schopfheim gekungen. Der 30:25-Erfolg sei für die TuS-Resserve so etwas wie ein kleiner Befreiungsschlag gewesen.

Trotz einer weiterhin angespannten Personalsituation und ohne das geliebte Harz am Ball startete der TuS – laut Vereinsmitteilung – hochkonzentriert in die Partie und war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft.

Aufgrund des Harzverbots lag das Augenmerk im Angriff darin, Abschlüsse aus dem Nahbereich zu generieren. Dies wurde von der „Zweiten“ des TuS auch konsequent umgesetzt und so ging man Mitte der ersten Halbzeit mit vier Toren Vorsprung in Führung.

Die Abwehr der Gäste hätte sich ebenfalls hellwach gezeigt und stellte die Hausherren zumeist vor Probleme. Mit einer komfortablen Sieben-Tore-Führung ging der TuS so in die Halbzeitpause – 16:9.

Nach dem Pausentee folgte dann allerdings eine Schwächephase bei der „Zweiten“, so der TuS weiter. Die Gastgeber hatten sich noch lange nicht aufgegeben und starteten hochmotiviert in den zweiten Durchgang.

Unkonzentrierte Abschlüsse auf Seiten des TuS sorgten für einfache Tore der Schopfheimer, so dass ihnen in der 39. Spielminute der Ausgleich zum 18:18 gelang. Doch das „Second Team“ aus Steißlingen besann sich wieder auf das geduldige und zielstrebige Spiel aus der ersten Halbzeit.

Man behielt in dieser kritischen Phase einen kühlen Kopf. Bis zur 53. Minute blieben die Hausherren zwar noch in Schlagdistanz (24:26), bevor dem TuS aber mit drei Toren in Folge die Vorentscheidung gelang.

Schlussendlich sicherte sich das „Second Team“ dank einer konzentrierten sowie kämpferisch starken Leistung den Sieg. Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken könne man positiv in die beiden anstehenden Heimspiele gehen.

TuS Steißlingen II:

Nico Maier, Louis Ruf (beide Tor); Julian Kirschmann, Patrick Euchner (9/5), Stefan Maier, Simon Hilpert, Fabian Rihm (9/1), Hannes Schöpf (5), Steffen Maier (5), Claudio Gattinger (2), Tim Wiedemann, Christoph Beyer.