Die TuS-Handballer spielen den Tabellenführer förmlich an die Wand

Steißlingen – Die Steißlinger Regionalliga-Handballer haben am Samstagabend den aktuellen Tabellenführer HSG Albstadt nicht nur bezwungen, sondern förmlich aus der Halle gespielt.

Mit einem unglaublichen 49:33-Heimsieg zeigten die „Racoons“ ihre – laut Vereinsmitteilung – wohl beeindruckendste Saisonleistung.

Angetrieben von einer übervollen Mindlestal-Sporthalle startete das Team von Trainer Jürgen Herr hochkonzentriert in die Partie.

Von Beginn an übernahmen die Steißlinger die Initiative und ließen den Gästen aus Albstadt kaum Raum zum Atmen.

Die Defensive stand kompakt und im Angriff rollte eine Welle nach der anderen auf das Tor der HSG zu. Das Ergebnis war eine fast schon surreale erste Halbzeit.

Mit einer 23:12-Führung ging es in die Kabinen – gegen den Ligaprimus wohlgemerkt. Wer dachte, der TuS würde im zweiten Durchgang das Tempo drosseln, sah sich getäuscht.

Die Mannschaft blieb im Flow und knackte – so der TuS weiter – fast die 50-Tore-Marke. Es sei ein Sieg der kollektiven Stärke gewesen.

Jede taktische Vorgabe wurde konsequent umgesetzt, die Wurfeffizienz war überragend und die Spielfreude vor den eigenen Fans förmlich greifbar.

Am Ende stand ein 49:33 auf der Anzeigetafel – ein deutliches Ausrufezeichen an die gesamte Regionalliga, dass der Sieg im Hinspiel kein Zufall war.

Mit diesem Erfolg steht der TuS bei 30:16-Punkten und festigt einen hervorragenden 5. Tabellenplatz. Die Mannschaft habe bewiesen, dass sie an guten Tagen jeden Gegner der Liga dominieren kann.

Lange ausruhen könnten sich die „Racoons“ auf diesem Erfolg jedoch nicht. Am kommenden Samstag reist das Team zur HSG Willstätt-Hanauerland.

Dort gilt es, die gezeigte Leistung zu bestätigen und auch auswärts wieder doppelt zu punkten.

TuS Steißlingen I:

Erik Seeger, Leon Sieck, Lukas Ring (alle Tor), Florian Riegler (13), Robin Schmidt (11), Samuel Wendel (6), Marius Dreher (4), Jannik Hohlweg (4), Niklas Ruß (4), Lennart Sieck (2), Cedric Wiedmann (2), Luca Wilke (2), Julian Bartels (1), Philipp Leonard Schäffer, Daniel Weber