Badenstedt – Im Viertelfinalrückspiel der weiblichen A-Jugend haben die „Raccoons“ im Trikot des TuS Steißlingen auswärts in Hannover über weite Strecken eine beeindruckende Leistung gezeigt.
Aber dennoch mussten sie sich – laut Vereinsmitteilung des TuS – am Ende jedoch trotz großem Kampf geschlagen geben.
Dabei begann die Bundesliga-Partie in der Meisterrunde nahezu perfekt: Aus Steißlinger Sicht erwischte man einen Traumstart und führte nach knapp zehn Minuten mit 6:0.
Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätte die Führung sogar auf 9:0 ausgebaut werden können. In dieser Phase dominierte man das Spielgeschehen klar und ließ Hannover kaum zur Entfaltung kommen.
Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand der Gastgeber – so der TuS weiter – zunehmend besser in die Partie.
Durch zu viele einfache Fehler ließ man den Gegner zurück ins Spiel kommen und verpasste es, eine komfortable Führung von drei bis fünf Toren zu behaupten.
So ging es mit einem knappen 12:13 aus Steißlinger Sicht in die Halbzeitpause. Für den zweiten Durchgang hätte sich das Team vorgenommen, an die starke Anfangsphase anzuknüpfen.
Allerdings folgte jedoch die spielentscheidende Phase: Innerhalb von nur sechs Minuten ermöglichte man Hannover einen 7:0-Lauf.
Vor allem vier Abspielfehler luden den Gegner zu einfachen Kontertoren ein und kippten das Spiel entscheidend.
Trotz dieses Rückschlags bewies die Gästemannschaft Moral und versuchte in der Schlussphase nochmals alles.
Man erspielte sich erneut gute bis sehr gute Torchancen, scheiterte jedoch zu oft am Aluminium oder an der gegnerischen Torhüterin.
Unter dem Strich würde zwar die Enttäuschung über das Ausscheiden überwiegen, dennoch könnten die Spielerinnen, der Verein und alle Beteiligten stolz auf die gezeigte Leistung sein.
Über drei Halbzeiten hinweg war man die klar bessere Mannschaft, doch auf diesem hohen Niveau wird jede Nachlässigkeit bestraft.
Die Partie habe einmal mehr gezeigt, dass in K.o.-Spielen bereits wenige schwache Minuten entscheidend sein können.
Trotzdem schließt die Mannschaft auf dem sechsten Platz in ganz Deutschland ab und das sei für einen Dorfverein schon ein beachtliches Ergebnis.
Nun möchte man kommende Saison wieder voll angreifen und möglichst dort ins „Final Four“ kommen. Für Celina Frölich, Aliya Spoo, Anna Hoffmann, Isabella Scherer, Janne Fehringer und Annabell Hackenjos war es die letzte Partie im Jugendbereich.
Ein großer Dank würde zudem den Eltern, Fans, dem Verein und Gönnern für die großartige Unterstützung rund um die Mannschaft während der gesamten Saison gelten.