Ailingen – „Alles kann, nichts muss!“, hatte Trainer Hermann-Josef Altwicker nach dem guten Spiel in Vöhringen seinem Team der SG Ailingen-Kluftern I für den weiteren Saisonverlauf in der Handball-Bezirksklasse mit auf den Weg gegeben.
Er hatte in den Trainingseinheiten – laut Vereinsmitteilung – immer wieder auf den schnellen, starken Angriff der Leutkircher hingewiesen und entsprechend in Abwehr und Angriff trainieren lassen.
Wie von der Leine gelassen begann sein Team und ging hochkonzentriert und mit vollem Tempo zu Werke. Über 8:4 (7.), 16:10 (17.) ging es mit einem verdienten 24:19-Zwischenstand in die Pause.
Eigentlich hätte das Halbzeitergebnis auch schon ein akzeptables Endergebnis abgegeben, aber beide Teams zeigten, was diesen – so die SG weiter – schönen Sport ausmacht.
Beide Trainer hätten sich nach dem Spiel beim Sportskameraden und Schiedsrichter Klaus Herter vom TSB Ravensburg für die souveräne und ruhige Leitung dieses fairen und torreichen Spiels bedankt.
Auf den 6. Tabellenplatz angesprochen, habe Trainer Altwicker ab gewunken und erklärt, dass das eine reine Momentaufnahme sei. „Wir sind noch nicht durch“, warnte der SG-Coach vor einer zu lässigen Gangart in den noch ausstehen Partien.
Zudem sei er über die Rückkehr eines Langzeitverletzten gewesen. Denn nach seiner Gelenkverletzung habe sich Johannes Eisenbraun mit vier Treffern und einer ansprechenden Abwehrleistung prima wieder ins Team eingefunden.
Jetzt sei erst einmal die Fasnet angesagt, bevor die „Altwicker-Sieben“ dann nacheinander gegen die ersten drei Teams der Tabelle – Bregenz, Weingarten und Dornbirn – antreten muss. Am Motto wolle Hejo Altwicker unbedingt festhalten.
SG Ailingen-Kluftern I:
Waldheuer (Tor), Huber (15, 6/6), Hinderhofer (5), Schube (5), Nico Wallkum (5), Eisenbraun (4), Bissinger (3, 1/0), Selegrad (1/1), Kevin Wallkum, Müller.