Lörrach – Das Oberliga-Spiel bei der HSG Dreiland hat ausgeglichen begonnen und der SVA konnte sich nach den ersten 15 Minuten eine knappe Führung zum 6:5 erarbeiten.
Doch die Gastgeberinnen fanden – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – besser ins Spiel und drehten die Partie bis zur Halbzeitpause. Mit einem Rückstand von 12:16 ging es für den SV Allensbach in die Kabine.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich – so der SVA weiter – zunächst ähnlich wie das Ende der ersten: Dreiland baute den Vorsprung kontinuierlich aus und schien das Spiel mit einer Führung von sechs Toren im letzten Viertel bereits vorzeitig entschieden zu haben.
Doch dann hätte der SVA noch einmal den Turbo gezündet. Und das angeführt von der dynamischen Vanessa Woschek, die dank ihrer schnellen Beine und außergewöhnlichen Wendigkeit für enorm viel Tempo im Angriffsspiel sorgte.
Ihre Aktionen waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass Allensbach sich Tor um Tor herankämpfen konnte. Kurz vor Ende war die Partie fast wieder offen, doch trotz der beeindruckenden Aufholjagd reichte es am Ende knapp nicht zum Ausgleich (Endstand: 31:30).
Das Spiel sei auch geprägt von sehr strengen Schiedsrichterentscheidungen auf beiden Seiten gewesen, an die sich insbesondere die Spielerinnen des SV Allensbach II erst gewöhnen mussten.
Die daraus resultierenden häufigen Unterbrechungen und Zeitstrafen trugen ihren Teil dazu bei, dass die Partie stellenweise zäh wirkte. Dennoch ließ sich der SVA davon nicht unterkriegen und zeigte bis zum Schluss Kampfgeist.
Auch wenn die Punkte am Ende in Dreiland blieben, könne der SV Allensbach stolz auf die Moral und den Einsatz in den letzten Minuten sein.
Dieses Spiel habe gezeigt, welches Potenzial in der Reservemannschaft steckt, wenn sie ihre Schnelligkeit und Wendigkeit voll ausspielen kann.