Die SVA-Handballerinnen verlieren beim Meister denkbar unglücklich

Ketsch – Was für ein Wechselbad der Gefühle für die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach. Nachdem die „Gelb-Blauen“ fast über die gesamte Spielzeit beim bereits festsehenden Meister, den Kurpfalzbären aus Ketsch, geführt hatten, gelang ihnen in den letzten sieben Minuten kein Tor mehr.

Und so stand das Team vom Bodensee – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – am Ende mit leeren Händen da.

Die Allensbacherinnen starteten fulminant in die Partie und führten nach etwas über acht Minten bereits mit 5:1. Vor allem die Defensive wusste zu überzeugen und ließ wenig zu.

Ketsch kam dann besser ins Spiel und bis auf ein Tor heran. Aber der SVA blieb in Front, legte selbst wieder drei Tore vor und stellte den Zwischenstand so auf 4:8 in der 17. Minute.

Bis zur Pause bot sich den Zuschauerinnen und Zuschauern in der Ketscher Neurotthallte dasselbe Bild und viele fühlten sich an das Hinspiel erinnert, welches ebenfalls von den Defensivreihen geprägt war.

Beim Spielstand von 9:11 wurden – so der SVA weiter – die Seiten gewechselt. Die zweite Halbzeit lief genauso weiter, wie der erste Durchgang aufgehört hatte.

Ketsch versuchte viel, fand aber keine Lösungen gegen die Allensbacher Hintermannschaft. Die Gäste spielten ihren Stiefel routiniert runter und lagen in der 49. Minute mit drei Toren in Führung (20:23).

Dann gelangen den Kurpfalzbären drei Treffer in Folge und damit erstmals der Ausgleich. Allensbach hatte durch einen Doppelschlag von Rahel Müller und Greta Rinkeviciute die passende Antwort.

25:23-Führung für den SVA und noch knapp sieben Minuten zu spielen. In denen sei den Gästen jedoch kein weiteres Tor mehr gelungen.

Ketsch nutze dieses Momentum, drehte das Spiel und gewann am Ende mit der einzigen Führung während der gesamten Partie.

Dies sei ein bitteres Ergebnis für die Allensbacherinnen, die ihrem Ziel, als einziges Team der Saison beim Tabellenführer etwas Zählbares mitzunehmen, so nahe waren.

Durch den überraschenden Sieg des TSV Ismaning beim HC Erlangen belegt der SVA am Ende den 6. Tabellenplatz und kann auf eine über weite Strecken erfolgreiche Saison zurückblicken.

Nun würde es in die verdiente Pause gehen, bevor im Juni die Vorbereitung auf die neue Spielzeit beginnt. Der SV Allensbach möchte sich bei allen Fans, Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern für die tolle Unterstützung bedanken.

SV Allensbach I:

Imhof, Petrovic, Huber (alle Tor); Müller (3), Teixeira da Silva (2), Bok, Schmidt (3), Schuster (1), Rinkeviciute (8/4), Strlek (1), Borrmann, Teusch (3), Allgaier (3), Heinstadt (1).