Allensbach – Zum achten Heimspiel der laufenden Hallenrunde empfangen die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach den aktuellen Tabellenführer HCD Gröbenzell. Anwurf am Samstag, 11. Februar, ist bereits um 17.30 Uhr.
Nach der Meisterschaft in der 3. Liga-Süd im Vorjahr spricht – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – vieles dafür, dass das Team von Stefan Weidinger seinen Titel verteidigen wird. Zu konstant tritt der HCD in dieser Saison bisher auf.
Der Kader habe sich zur neuen Spielzeit so gut wie nicht verändert. Alle Leistungsträgerinnen der Meistermannschaft blieben an Bord. Gröbenzell kann daher – so der SVA weiter – ein eingespieltes Team aufbieten, das eine aggressive Deckung spielt und im Angriff von allen Positionen gefährlich ist.
Die beste Torschützin ist aktuell die ehemalige Erstligaspielerin Saskia Putzke. Zudem müssen die Allensbacherinnen ein Auge auf Jana Epple haben, die am Samstag auf ihre ältere Schwester Laura treffen wird.
Der SV Allensbach befinde sich derweil erstmals in einer neuen Rolle, in der der Blick stärker nach unten als nach oben gerichtet ist. Eine Situation, nach der es, trotz des großen Umbruchs im Sommer, zunächst nicht aussah.
Und in der sich vor einigen Jahren aber auch andere Spitzenteams der 3. Liga, wie beispielsweise der TSV Haunstetten oder eben auch der HCD Gröbenzell befanden. Wichtig wird es sein, dass der SVA diese Rolle annimmt und auch in Stresssituationen auf dem Spielfeld einen kühlen Kopf bewahrt.
Dass die vergangenen beiden Partien in der Schlussphase noch aus der Hand gegeben wurden, mache die Sache sicher nicht einfacher. Es zeigt aber auch, dass die Qualität vorhanden ist, die Spiele für sich zu entscheiden.
Gegen Gröbenzell sei das Team von Trainerin Sandra Reichmann und Teamchef Oliver Lebherz nicht in der Favoritenrolle. Wie es damit umgeht, wird sich am Samstag in der Riesenberghalle zeigen. Doch: Noemi Hoefs, Theresa Litzel und Jane Boos werden den „Gelb-Blauen“ weiterhin fehlen.