Allensbach – Für die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach ist – nach drei Auswärtsspielen in Folge – ein letztes Heimspiel vor der Winterpause angesetzt gewesen. Am Riesenberg trafen die „Gelb-Blauen“ auf die HSG Stuttgart-Metzingen, die vor der Partie auf dem dritten Tabellenplatz standen.
Unabhängig von der Möglichkeit Erstligaspielerinnen einsetzen zu können, war allen Beteiligten auf Allensbacher Seite – laut Vereinsmitteilung – klar, dass die Gäste aktuell eine hohe spielerische Qualität aufbieten können. Daher würde es vor allem auf eine stabile Defensivleistung ankommen.
Zunächst starteten beide Teams auf Augenhöhe und bis zur 12. Minute blieb die Partie ausgeglichen (7:7). Offensiv fand das Team von SVA-Trainer Martin Gerstenecker Lösungen gegen die gegnerische Abwehr und der eigenen Defensive verhalf auch eine starke Torhüterleistung von Dajana Petrovic dabei, im Spiel zu bleiben.
Zur Pause hin hatten die Allensbacherinnen – so der SVA weiter – jedoch zunehmend Schwierigkeiten, die Angriffe der HSG zu unterbinden und die Gäste konnten über den Kreis und die zweite Welle mehrere Torerfolge feiern. Zwar brachte Noemi Hoefs ihre Farben noch zweimal durch zwei aufeinanderfolgende Treffer bis auf ein Tor heran.
Doch der SVA hatte vermehrt Pech im Abschluss. So ging es mit einem Rückstand von 12:17 in die Kabine. In die zweite Hälfte gelang den Gastgeberinnen ein sehr guter Start. So konnten sie sich bereits innerhalb der ersten vier Minuten wieder auf drei Tore herankämpfen (15:18). Näher kamen die Allensbacherinnen den Gästen jedoch nicht, da es zu oft an der letzten Konsequenz im Abschluss fehlte.
Dabei seien Chancen, die teilweise schön herausgespielt wurden, durchaus vorhanden gewesen. Ein weiterer Faktor bei der Bundesligareserve des TuS Metzingen war Jana Scheib, die aktuell die viertbeste Torschützin ihrer Farben in der 1. Bundesliga sei und gegen den SVA 16 Mal einnetzen konnte. So gewann die HSG Stuttgart-Metzingen letztlich mit 33:27.
Trotz der Niederlage könnten die Allensbacherinnen mit ihrer Leistung über weite Strecken zufrieden sein und die Mannschaft gehe nun zuversichtlich in die Winterpause. Über die letzten Spiele hinweg sei eine Weiterentwicklung in einem funktionierenden Spielsystem erkennbar gewesen.
Die nächsten Wochen wird der SV Allensbach vor allem an der Verletzungsprophylaxe und Athletik arbeiten. Erst Ende Januar treffen die „Gelb-Blauen“ auswärts auf den TSV Haunstetten. Der SV Allensbach würde allen Sponsoren, Fans und ehrenamtlichen Helfern frohe Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen.
SV Allensbach I:
Woike, Petrovic (Tor); Ermrich, Müller (3), Hoefs (9), Teixeira da Silva (1), Hildebrand (2), Herholc (2), Dzialoszynski, Schuster, Rinkeviciute (7/4), Strlek (1), Allgaier (2).