Tettnang – In der Summe zu viele Fehler hat sich – laut Vereinsmitteilung – die Landesliga-Mannschaft der SG Argental gegen den Verbandsliga-Absteiger aus Burlafingen-Ulm geleistet. Die Gäste gingen aufgrund der Tabellensituation als Favorit in die Partie.
Mit hohem Tempo starteten beide Mannschaften – so die SGA weiter – ins Spiel, wobei sich die SG Burlafingen-PSV Ulm gleich einen Vorsprung erspielen konnte – 3:1 (3.). Gerade Lorena Kilian wusste auf der linken Rückraum-Position zu überzeugen.
Zudem habe sie ihre Mitspielerinnen entscheidend in Szene setzen können. Allerdings ließ die SGA die Köpfe nicht hängen und blieb an den Gästen dran. Dalin Kozok verkürzte den Rückstand zur Halbzeit auf drei Treffer (13:16).
Trotz dem Rückstands sei man im Argentaler Lager mit der gezeigten Leistung zufrieden gewesen. Das Ziel für den zweiten Durchgang war, die technischen und individuellen Fehler zu reduzieren. Dies gelang den Gastgeberinnen nicht so richtig.
Der Tabellenzweite aus dem Landkreis Neu-Ulm hingegen spielte die Angriffe extrem durchdacht sowie intelligent runter und profitierte von kleinen Fehlern im Spiel der SGA. So stand es zehn Minuten vor Schluss 19:26 aus Argentaler Sicht.
Doch dann sei nochmals ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Nach einer Umstellung in der Abwehr konnten einige Bälle gewonnen werden. Tor um Tor holten die Gastgeberinnen auf.
Jedoch gesellte sich – aus SGA-Sicht – unfassbares Wurfpech dazu, sodass Gegenstöße oder freie Würfe am Pfosten landeten oder das Tor gänzlich verfehlten. 50 Sekunden vor Schluss gelang Selina Brentel der Anschlusstreffer zum 25:26.
Aber im Gegenzug trafen die Gäste erneut. Dennoch gelang es der SGA, erneut den Anschlusstreffer zu erzielen – noch wenige Sekunden. Für den Ausgleich recichte es aber nicht mehr.
Somit ging die SG Burlafingen-PSV Ulm zum 27:26-Endstand als knapper Sieger vom Feld. Am Wochenende (Sonntag, 12. März) müssen die Argentaler Handballerinnen zum bereits feststehenden Meister und Aufsteiger SG Herbrechtingen-Bolheim (Anwurf: 17 Uhr).