Tettnang – Nachdem sich die B-Jugend der SG Argental am 25. Oktober noch über ihren ersten Saisonsieg beim aktuellen Tabellenführer HSG Friedrichshafen-Fischbach freuen konnte, kam nun eine Woche später, beim Derby in der heimischen Carl-Gührer-Halle gegen den SV Tannau, die große Ernüchterung.
Bis zur 7. Spielminute beim Stand von 4:4 spielte man – laut Vereinsmitteilung – noch einigermaßen gut mit. In der Folge legten die Gäste allerdings deutlich zu und erspielten sich eine Fünf-Tore-Führung.
Dies hatte zur Folge, dass beim Spielstand von 4:9 die erste Auszeit auf Seiten der SGA genommen wurde. Diese zeigte – so die SGA weiter – zunächst Wirkung und die Argentaler Mädels kämpften sich auf zwei Tore heran.
Dadurch hätte sich der SV Tannau zum Team-Timeout gezwungen gesehen. In der Folge blieb die Partie zunächst noch offen und spannend, so dass Juliane Kimbel zwei Minuten vor der Halbzeit den Treffer zum zwischenzeitlichen 12:13 erzielte.
Was dann geschah, sei nur schwer zu erklären. Bis zum Halbzeitpfiff erzielten die Gäste noch weitere Treffer, wobei die heimischen Mädels keinen Ball mehr im gegnerischen Gehäuse unterbrachten.
In der Konsequenz bedeutete dies einen völlig unnötigen Vier-Tore-Rückstand zur Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang starteten die Gäste aus Tannau sehr gut ins Spiel und die SGA fand erneut keinen Zugriff in der Abwehr.
Im „eins gegen eins“ hatte man zumeist das Nachsehen und ein Aushelfen fand, wenn überhaupt, zu spät und ohne den gewünschten Erfolg statt.
Deshalb konnten die Gäste auf 28:21 davonziehen. Über die letzten fünf Spielminuten konnte man nur noch von „Ergebniskorrektur“ sprechen.
Der SV Tannau holte sich verdient die zwei Punkte in der Carl-Gührer-Halle und pirscht sich dadurch langsam an die obere Tabellenhälfte der Bezirksklasse heran.
Das ausgegebene Ziel, einen „Platz unter den ersten drei“ bis Jahresende zu erreichen, würde durch diese Niederlage für die SGA-Mädels in weite Ferne rücken.
Am kommenden Sonntag reist die Argentaler B-Jugend zum Auswärtsspiel nach Wangen. Gegen die MTG II hatte man beim Hinspiel bereits das Nachsehen.
Wenn in der Abwehr keine deutliche Leistungssteigerung stattfinden sollte, wird dies wohl abermals nicht zu verhindern sein.
SG Argental:
Lara Müller, Emely Springer (beide Tor); Eda Sari (2), Emily Büg (1), Liliane Schmidt (2), Juliane Kimbel (10), Paula Legner (1), Greta Gauß (7), Klara Amann, Melina Rapp, Linda Schädler (1), Karlotta Plomin, Lilly Morrison (1), Veronika Zajonz und Suri Ackermann (1).