Lehr – Vor 75 Zuschauern in heimischer Halle haben sich die Handballerinnen des SC Lehr I der HSG Friedrichshafen-Fischbach I mit 25:28 (11:12) geschlagen geben müssen.
Trotz großem Kampfgeist und einer starken Abwehrleistung blieben die Punkte in der Landesliga – laut Vereinsmitteilung des SC – am Ende bei den Gästen.
Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Die SC-Abwehr stand kompakt, packte beherzt zu und machte es den Gästen über weite Strecken schwer, zu einfachen Toren zu kommen.
Im Angriff fehlte jedoch die letzte Konsequenz: Zu viele klare Chancen blieben ungenutzt und auch technische Fehler schlichen sich immer wieder ein.
So lag die HSG – so der SC weiter – nach einer Viertelstunde knapp mit 5:4 vorne und nahm diesen hauchdünnen Vorsprung zum 12:11-Zwischenstand auch mit in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Die Gastgeberinnen kämpften um jeden Ball, ließen in der Defensive nicht nach und hielten das Spiel lange offen.
Doch die liegengelassenen Möglichkeiten rächten sich: Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit konnten sich die Gäste auf zwei Tore absetzen.
Angeführt von ihrer treffsicheren Anita Richter, die neunmal erfolgreich war, verteidigte Friedrichshafen-Fischbach diesen Vorsprung clever.
Aufgegeben habe sich das Team aus Lehr bis zum Schluss nicht. In der Schlussphase warfen sie noch einmal alles nach vorne und versuchten mit viel Einsatz, das Spiel zu drehen.
Belohnt wurde dieser Kampf jedoch nicht, da die Gäste den 28:25-Auswärtssieg über die Zeit brachten. Beste Torschützin im SC-Trikot war Beatrice Ruhland mit acht Treffern, gefolgt von Santina Seidel mit fünf Toren.
Es sei ein ärgerliches Ergebnis gewesen. Denn mit einer besseren Chancenverwertung wäre an diesem Abend deutlich mehr drin gewesen.
Die Einstellung und die Abwehrarbeit hätten gestimmt. Jetzt gehe es darum, im Training an der Effizienz im Abschluss zu arbeiten.
SC Lehr I:
Sophia Getz, Luisa Müller (beide Tor); Beatrice Ruhland (8), Santina Seidel (5), Sarah Haas (4), Ronja Rössel (4), Natea Kuzma (2), Dilara Hackali (1), Pia Schmid (1), Jana Hoffmann, Elena König, Alicia Ruhland, Elena Schmiedel und Victoria Woda.