Die MTG-Handballerinnen haben dem Spitzenreiter nur phasenweise etwas entgegenzusetzen

Wangen – Die MTG Wangen I ist am Sonntag auf die HSG Fridingen-Mühlheim getroffen. In der Oberliga-Württemberg mussten sich die Gastgeberinnen am Ende deutlich mit 25:35 geschlagen geben.

Dabei begann die Partie – laut Vereinsmitteilung der MTG – zunächst vielversprechend für Wangen, das in den ersten 15 Minuten gut mithalten konnte und sogar in Führung lag.

Die Anfangsphase verlief ausgeglichen und die MTG Wangen zeigte eine solide Leistung. Besonders im Angriff konnte man durch ein hohes Tempospiel immer wieder gute Akzente setzen.

Die HSG Fridingen-Mühlheim hatte zwar die Favoritenrolle inne. Doch Wangen zeigte, dass man mit einer disziplinierten Leistung durchaus mithalten konnte.

In der 18. Spielminute gelang der HSG – so die MTG weiter – jedoch der Ausgleichstreffer zum 10:10 und im Anschluss der Führungstreffer. In der 26. Spielminute beim Stand von 13:16 erhielt Katrin Aumann nach einem Zweikampf die Rote Karte.

Die MTG war gezwungen, wieder in Unterzahl zu spielen und die HSG zog davon. In der Folge schlichen sich vermehrt technische Fehler ins Spiel der Wangenerinnen ein, was die HSG zu schnellen Gegenstößen und einfachen Toren einlud.

Bis zur Halbzeit wuchs der Rückstand auf 14:18 an. In der zweiten Hälfte verschlechterte sich die Lage für die MTG weiter. Die Angriffsaktionen wurden zunehmend ideenlos und die technischen Fehler häuften sich.

Fridingen-Mühlheim nutzte die Fehler konsequent aus und konnte sich im weiteren Verlauf des Spiels deutlich absetzen. Wangen fehlte es an Kreativität im Angriff und auch die Abwehr fand kein Mittel, um die Angriffswellen der HSG zu stoppen.

Am Ende stand eine klare 25:35-Niederlage für die MTG Wangen, die sich vor allem in der zweiten Halbzeit dem Gegner nicht mehr gewachsen zeigte. Trotz des Rückschlags könnten die Wangenerinnen in den ersten 15 Minuten der Partie auf eine solide Leistung zurückblicken.

Dennoch müssten sie am Vermeiden von technischen Fehlern und der Verbesserung des Angriffsspiels arbeiten, um in den kommenden Spielen wieder punkten zu können.

Die erste Damenmannschaft aus Wangen habe jetzt eine Woche spielfrei, bevor man am Samstag, 7. Dezember, zuhause auf die HSG Böblingen-Sindelfingen trifft.

„Zu Beginn der beiden Halbzeiten sieht es so aus, als könnten wir den Tabellenführer ärgern. Für die Überraschung reicht es aber nicht, da wir den Gegner durch unzählige technische Fehler zu schnellen Toren verhelfen und uns buchstäblich selbst schlagen“, sagte Trainer Christoph Hörmann nach dem Spiel.

MTG Wangen I:

Ela Coskun, Johanna Schweizer (beide Tor); Janika Schwanninger (10/2), Drina Krasniqi, Nathalie Walser, Johanna Becker (4), Carina Zeiske, Nadine Schirnik (1), Johanna Rasch, Laura Schirnik (2), Katrin Aumann (3), Chantal Ferreiro (2), Clara Gauß und Nicole Schmid (3).