M-LL-S: HSG Mimmenhausen-Mühlhofen I – TuS Steißlingen II 37:31 (19:15)

Salem – Trotz guter Leistung haben sich die Herren II des TuS Steißlingen im Landesliga-Derby gegen die HSG Mimmenhausen-Mühlhofen I – laut Vereinsmitteilung zu deutlich – mit 31:37 geschlagen geben müssen.

Dabei startete das Team von Trainer Stefan Maier – so der TuS weiter – super ins Derby. So konnten sie direkt mit einem 4:1 in der sechsten Minute die Partie eröffnen, ehe auch die Gastgeber immer besser ins Spiel fanden und den Anschluss herstellten.

Bis zur 11. Minute war die Partie ausgeglichen und beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe. Allerdings geriet vor allem der Angriff der Steißlinger ins Straucheln und man habe sich zu viele einfache Fehler geleistet.

Dies blieb auch den Mimmenhausenern nicht verborgen und sie nutzten dies zur Führung. Immer wieder agierte die HSG mit dem siebten Feldspieler, was der TuS jedoch trotz der Unterzahl gut unterbinden konnte.

So ging man mit einem Spielstand von 19:15 für die HSG MM in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang konnten die Gastgeber ihre Führung beibehalten, aber die Steißlinger ließen sich nicht abschütteln. Sie blieben auf Schlagdistanz.

Vor allem Yannik Franz machte ein sehr gutes Spiel und hätte immer wieder die richtigen Laufwege eingeschlagen. Man kämpfte weiterhin um jeden Ball und die Abwehr um die beiden Mittelblocker Fabian Kirstein und Jonas Rimmele arbeitete auf Hochtouren.

In der 51. Spielminute konnte das Team nochmals auf eine Differenz von drei Toren verkürzen, ehe die Favoriten davonzogen und schlussendlich verdient mit 37:31 gewannen. Hervorzuheben sei der Kampfgeist der Oberligareserve gewesen, die sich trotz dezimiertem Kader sehr gut präsentiert hätte.

Allerdings habe es nie gereicht, um die Partie zu drehen und man musste sich am Ende etwas zu deutlich geschlagen geben. Kommende Woche steht ein Heimspiel an, zudem man die HG Müllheim-Neuenburg empfängt.

TuS Steißlingen II:

Louis Ruf (1), Nico Maier (Tor); Jonas Rimmele (1), Simon Hilpert (1), Hannes Schöpf, Alexander Kehl (6/1), David Maier (6), Linus Vögele (2/1), Claudio Gattinger (4), Fabian Kirstein (1), Yannik Franz (8), Sascha Oexle (1), Jakob Enderle.