M-BL: HC Lustenau I – HSG Langenargen-Tettnang I 33:31 (15:17)

Lustenau – Die erste Herrenmannschaft der HSG Langenargen-Tettnang ist in der Bezirksliga beim Vorarlberger Team des HC Lustenau zu Gast gewesen.

Die HSG erwartete im Vorfeld ein schweres Spiel, da Lustenau besser in die Saison gestartet ist und – laut Vereinsmitteilung – als eines der Topteams der Liga gehandelt wird.

In der ersten Hälfte konnte die HSG noch ihr Stärke, eine kompakte Abwehr und schnelles Konterspiel nach vorne, erfolgreich durchziehen. Vor allem Lustenaus gefährliches Angriffsspiel konnte durch eine kompakte HSG-Abwehr unterbunden werden.

Dadurch gelang es der HSG, vor allem durch die an diesem Tag sicheren Rückraumspieler Timothy Werner und Noah Göppinger, über die Spielstände von 6:6 und 14:14 bis zur Halbzeit eine 17:15-Pausenführung herauszuspielen.

In der zweiten Hälfte wollte man – so die HSG weiter – an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen und weiter mutig und schnell nach vorne spielen.

Dies gelang auch und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Allerdings liefen die Jungs der HSG immer einem kleinen Rückstand hinterher.

Dieser sei durch mehrere Zwei-Minuten-Strafen und technische Fehler zustande gekommen – auch die Beine der HSG-Akteure wurden immer schwerer. Daher schaffte man es nicht mehr, das Spiel zu drehen und man verlor mit 31:33:31.

HSG-Trainer Clemens Balle bilanzierte: „Wir haben ein gutes Spiel gemacht und die Einstellung hat gepasst. Allerdings konnten wir uns am Ende nicht für einen engagierten Auftritt belohnen.“

Und weiter: „Wir müssen uns in dieser Liga erst noch zurechtfinden, damit wir diese Schwächephasen beiseite legen können. Diese Phasen brechen uns wie im Spiel gegen Ravensburg das Genick. Das müssen wir noch lernen.“

Nun steht man mit 4:4-Punkten im unteren Mittelfeld der Tabelle. Da die Runde noch lang ist, sollten allerdings noch genug Spiele Zeit sein, um die Punkte für das Ziel „Klassenerhalt“ zusammen zu bekommen.

HSG Langenargen-Tettnang I:

Dennis D’Argento, Colin Ewerhardy (Tor); Luis Csajagi (1), Alexander Merath (2), Lasse Hafen (3), Felix Stauber (1), Timothy Werner (5), Felix Steinacher, Jonathan Marceau (2), Valentin Schraff (4), Felix Baumann, Nils Teichmann (3), Noah Göppinger (7/4) und Simon Brugger (3).