Die U21 der HSG verpasst den Sprung zurück an die Tabellenspitze

Schmiden – Die U21 der HSG Konstanz hat das Spitzenspiel bei Tabellenführer TSV Schmiden mit 27:31 (12:15) verloren und verpasste damit den Sprung an die Sonne in der Oberliga Baden-Württemberg.

„Am Ende geht die Niederlage in Ordnung“, konstatierte Benjamin Schweda. Aus Sicht des HSG-Coaches agierte Schmiden mit seiner Routine gegenüber seiner blutjungen Mannschaft ab der 15. Minute „konstanter auf seinem Niveau.“

Die Drittliga-Reserve hingegen hatte – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – sehr unterschiedlich verlaufende Phasen in ihrem Auftritt. Zunächst eine ausgesprochen gute mit einem Start nach Maß.

Nach sieben Minuten brachte der achtmal erfolgreiche Tim Enninghorst seine Farben mit 5:2 in Front. Es folgten „zehn sehr schlechte Minuten“, so Schweda.

„Vor allem im Angriff, wir sind aber auch in der Abwehr nicht mehr so stabil gestanden“, erklärte er. Die Folge war ein 7:11-Rückstand.

Daraufhin kämpften sich die HSG-Talente zum 12:12 zurück, nur um dann kurz vor der Pause noch einen 0:3-Lauf zum 12:15-Rückstand bis zum Gang in die Kabine zu kassieren.

Schweda sah ein „sehr ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften, die sich nicht viel geschenkt haben.“ Das Konstanzer Problem an diesem Abend waren die Situationen, als man sich herangearbeitet hatte.

Dann habe man nicht nochmal einen draufsetzen können, trauerte der Konstanzer Trainer den verpassten Möglichkeiten nach.

Wie schon vor einer Woche machten sich die Gäste – so die HSG weiter – das Leben mit an die 20 technischen Fehlern und Fehlwürfen selbst schwer.

Zu viel, um einen sehr abgeklärt auftretenden Kontrahenten bezwingen zu können. Schmiden nutzte dies zu einigen Toren über den Gegenstoß.

So gelang dem Verfolger vom Bodensee trotz großen Aufwandes nie mehr der Abschluss. Quirin Köble hielt die Hoffnungen der HSG vier Minuten vor Schluss aufrecht (27:25).

Doch Schmiden antworte mit einem Treffer vom Siebenmeterpunkt und zog in den letzten drei Minuten bei erhöhtem Risiko der Konstanter Perspektivmannschaft vom 28:26 zum letztlich zu hoch ausgefallenen 31:27-Sieg davon.

Schweda nahm seine Spieler jedoch in Schutz, schließlich müsste man sich gerade im Rückraum neu finden, nachdem Jan Stotten und Sven Iberl sowie im Tor Konstantin Pauli den festen Sprung in Kader der ersten Mannschaft geschafft haben.

Und dafür seien mit Henrik Ingenpaß und Linus Meinhardt neue Spieler (wieder) dazu gekommen.

HSG Konstanz U21:

Noah Frensel, Adrian Lehmann, Luis Kögel (alle Tor); Felix Weinschenk, Quirin Köble (3), Niklas Schmid (1), Henrik Ingenpaß, Lucas Farias-Veeser (2), Luca Lebherz (1), Tim Enninghorst (8/2), Linus Meinhardt (3), Leon Ulmer, Mats Krawietz (4), Xeno Müller (1), Luka Weiss (3), Cedric Zenz (1).