Konstanz – Am Samstag (20 Uhr) ist die U21 der HSG Konstanz beim SV Leonberg-Eltingen zu Gast. Ein wichtiges Duell zwischen dem Zehnten und Tabellenachten der Oberliga Baden-Württemberg.
Drei Zähler liegt die Drittliga-Reserve aus Konstanz – laut Vereinsmitteillung – vor dem nächsten Gegner. Somit könnte man sich etwas Luft nach unten verschaffen und für die nächsten Wochen eine angenehmere Ausgangssituation schaffen.
Dafür muss sich die Perspektivmannschaft der HSG deutlich steigern. Im ersten Rückrundenspiel gegen Meißenheim ließ das junge Team vor allem defensiv viel vermissen und war somit chancenlos gegen den Tabellenzweiten. 41 Gegentreffer sprechen Bände.
„Es ist klar, an was wir arbeiten müssen. Wir waren überhaupt nicht zufrieden mit der Abwehr, die nicht funktioniert hat“, sagt Claudio Kupferschmid. Darauf lag – so der Verein weiter – der Fokus des HSG-Coaches in dieser Woche.
Es soll darum gehen, die an sich ordentliche Leistung in der Offensive besser nutzen zu können. „Auf uns wartet“, weiß Kupferschmid, „ein unangenehmes, schweres Auswärtsspiel.“
Die enge Tabellenkonstellation würde zusätzliche Brisanz mit sich bringen. So stuft der Trainer die Partie als für beide Seiten sehr wichtig ein.
Denn er meint: „Für Leonberg ist ordentlich Druck da. Es geht sehr, sehr eng zu in der Tabelle.“ Gut vorbereitet möchten die HSG-Talente dem Kontrahenten Paroli bieten.
Und eben wieder zurück in die Erfolgsspur finden, nachdem kurz vor Weihnachten noch ein ganz wichtiger Heimsieg gegen Herrenberg gelang.
Leonberg-Eltingenhabe in den vergangenen Begegnungen etwas Glück gefehlt, um sich mit Zählbarem zu belohnen.
So wie zuletzt in Ehingen (32:33). Aber auch gegen Heidelsheim-Helmsheim (31:31). Gegen Meißenheim hättte sich die Mannschaft aus dem Landkreis Böblingen ebenfalls gut verkauft (33:38).
„Wir wollen die zwei Punkte holen“, unterstreicht Kupferschmid, obwohl sich die Personalsituation gerade alles andere als einfach gestaltet.
Und einige Spieler in dieser Woche nicht trainieren konnten. „Wir hoffen, dass der eine oder andere erkrankte Spieler noch zurückkommt“, so der HSG-Coach.