Weilstetten – Die U21 der HSG Konstanz präsentiert in dieser Saison weiter zwei Gesichter: In den Heimspielen ausnahmslos erfolgreich, in der Fremde weiterhin ohne Punkt.
Beim TV Weilstetten hat sie – laut Vereinsmitteilung – eine Last-Minute Niederlage mit einem Tor hinnehmen müssen (29:30/12:13).
Eine Niederlage, die aus Sicht von Felix Kugler überhaupt nicht hätte sein müssen. „Ich bin enttäuscht über die Niederlage“, erklärte ein sichtlich angefressener HSG-Coach Felix Kugler.
Und er wurde deutlich: „Ich bin sauer über die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind.“ Die meiste Zeit des Spiels lief seine Mannschaft einem Rückstand hinterher.
Nach ausgeglichenen ersten zehn Spielminuten (4:4) erhöhte Weilstetten mit einem 3:0-Lauf auf 7:4. „Wir machen kein gutes Spiel“, befand Kugler.
Dennoch gelang es – so die HSG weiter – zumindest phasenweise, den Schalter umzulegen. Nach 26 Minuten glich Lino Klein zum 12:12 aus und auch nach der Pause hielt er die HSG mit dem Treffer zum 15:15 vom Siebenmeterpunkt auf Kurs.
„Da haben wir das gespielt, was wir uns vorgenommen haben“, so Kugler. Damit konnte Neuzugang Hannes Hartmann die Partie nach 45 Minuten sogar drehen.
Und: Bastian Romer erhöhte auf 23:21 für den Drittliga-Nachwuchs. Doch wenige Minuten später lag wieder Weilstetten mit 24:23 in Front.
„Weil wir“, ärgerte sich Kugler, „es unnötig wegschmeißen. Mit leichten Fehlern, mit schlechten Aktionen und unnötigen Zeitstrafen.“
Siebeneinhalb Minuten vor Schluss hätte wieder Romer die HSG-Talente in Front geworfen. Dann machte es sich die HSG wieder selbst zunichte.
Mit einer Disqualifikation für Benedikt Baumann, einem verworfenen Siebenmeter, einer weiteren Zeitstrafe und den vom Konstanzer Trainer angesprochenen Fehlern.
Und trotzdem war bis zuletzt ein Punktgewinn möglich. Linus Meinhardt stellte eine Minute vor Schluss auf 29:29 – doch 39 Sekunden vor Schluss ließ Simon Gebhardt die Mannschaft von der Schwäbischen Alb jubeln.
HSG Konstanz U21:
Adrian Lehmann, Luis Kögel (beide Tor); Felix Weinschenk, Lino Klein (6/5), Johannes Binder (1), Lukas Nosch (1), Hugo Dent (2), Lucas Farias-Veeser (4), Elias Müller, Linus Meinhardt (8), Hannes Hartmann (2), Bastian Romer (2), Xeno Müller (1), Luka Weiss (1), Peter Schlund, Benedikt Baumann (1).