Schaffhausen – Zum ersten Mal in dieser Europacup-Kampagne sind die Kadetten Schaffhausen auf Auswärtsreise.
Nach dem Traumstart mit vier Punkten aus zwei Spielen bei einer Tordifferenz von 19 möchten sie – laut Vereinsmitteilung – den Rückenwind auch nach Frankreich zu Chambery Savoie mitnehmen.
Anpfiff ist am Dienstag um 18.45 Uhr (live auf EHVTV). Bereits ab 18.15 Uhr kann beim Fantreff gemeinsam in der Barena bei leckeren Speisen und Getränken mitgefiebert werden.
Nach einer eher überraschenden Niederlage zum Start in Izvidac (33:34) konnten sich die Franzosen mit einem 33:25-Auswärtssieg in Bukarest rehabilitieren.
Und dadurch – so die Kadetten weiter – ebenfalls Selbstvertrauen für das erste Heimspiel in der diesjährigen European League tanken.
Unbekannt sei der Gegner den Kadetten nicht. Neben regemässigen Teilnahmen am Tournoi des Alpes in Chambery traf man auch schon in der Champions League aufeinander (2011/2012) und duellierte sich im Cup Winners Cup.
Chambery gelang nach zwei Spielzeiten ohne Teilnahme am internationalen Wettbewerb mit dem fünften Platz die Rückkehr in die European League.
Im Vorgängerwettbewerb EHF Cup drang Chambery 2016 bis in die Finals vor. Viele junge französische Talente überraschten in der vergangenen Spielzeit und wollen sich nun auch in Europa präsentieren.
In der 4500 Zuschauer fassenden Arena Le Phare wird die Kadetten somit ein heißer Tanz erwarten. Mit vier Punkten aus sechs Spielen – bei vier Auswärtsspielen – liegt Chambery in der Meisterschaft auf Rang 13.
Mit zuletzt zwei Remis bei Topteam Montpellier und am Freitag bei Chartres sowie dem Erfolg in Bukarest würde der Trend jedoch aufwärts gehen.
In den ersten beiden EHL-Spielen ragte Torwart Rodriquez Lario mit einer hervorragenden Quote von 36 Prozent heraus. Rodriquez gehört zum erweiterten Kader Spaniens.
Die Fäden in der Mitte ziehen Lucas Vanègue, der zum erweiterten Kader Frankreichs zählt, sowie der Portugiese André Sousa.
Zu beachten sei auch der junge griechische Nationalspieler Achilleas Tokas im rechten Aufbau. „Es war schon ein kleines Feuerwerk am Anfang“, blickt Yari Prince zurück auf die 42:30-Gala gegen Izvidac in der stimmungsvollen BBC Arena.
„Wir waren von Anfang an ready. Haben das in der Garderobe, im Warmup gezeigt und sofort auf die Platte gebracht.“
Diese Körpersprache und Konzentration würde es beim oft genannten Gruppenfavoriten wieder benötigen.