Die U21 der HSG bekommt es mit einem sehr motivierten Gegner zu tun

Konstanz – Drittes Auswärtsspiel in Serie für die U21 der HSG Konstanz: Am Samstag ist sie um 19.30 Uhr bei Regionalliga-Absteiger TuS Schutterwald gefordert.

Noch in der vorigen Spielzeit gingen die Ortenauer – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – eine Liga höher an den Start und finden sich nun, recht überraschend und wie von vielen erwartet, nicht in der Spitzengruppe, sondern auf dem drittletzten Rang wieder.

6:10-Punkte dürfte beim TuS niemanden zufriedenstellen. So trennte man sich unter Federführung des Ex-Konstanzer Kreisläufers Marius Oßwald als Sportlichem Leiter zuletzt von Trainer David Flaig.

Neuer Cheftrainer ist – so die HSG weiter – Julian Seigel. Umso gefährlicher wird die Mannschaft sein und mit aller Vehemenz für einen Sieg gegen die Konstanzer Perspektivmannschaft brennen.

Zumal sie vor eigenem Publikum antreten darf. In den bisherigen Ergebnissen sei eine große Diskrepanz zwischen den Auftritten in eigener gegenüber jenen in fremder Halle abzulesen.

Während es zu Hause erst eine einzige und sehr knappe 32:33-Niederlage gegen Kenzingen-Herbolzheim gab, musste sich Schutterwald auswärts schon einige Male deutlich geschlagen geben.

So wird die Aufgabe für die HSG-Talente in der kompakten Mörburghalle alles anders als einfach. Auch die „Gelb-Blauen“ wollen nach zwei Niederlagen am Stück wieder zurück in die Erfolgsspur.

Es gehe auch darum, an Tabellenführer Schmiden trotz des verlorenen Spitzenspiels dranbleiben. Benjamin Schweda bewertet es positiv, dass das Topduell aus seiner Sicht nicht deswegen verloren ging, weil man am Maximum gespielt und trotzdem verloren habe.

Sondern „es lag an unseren eigenen individuellen Fehlern. Wenn wir die abstellen, werden wir auch wieder siegreich sein.“

Dazu wird auch wichtig sein, wieder – so die HSG weiter – eine gewisse Lockerheit in das Spiel zu bringen. „Einen gewissen Druck“, weiß er, „braucht man immer im Sport. Aber wir wollen mit Spaß und befreit auftreten.“

Nicht zu sehr den Kopf zerbrechen lautet somit die Devise für die nächste Aufgabe. Gerade die Anzahl der technischen Fehler stand in den letzten beiden Begegnungen einem Erfolg im Wege.

Schweda: „Wir wollen unbedingt punkten. Die Saison geht noch lange und es ist nichts entschieden.“ Durch wöchentliche Überraschungen liegt alles eng beieinander.

Vier Spiele seien es noch bis zur Spielpause über Weihnachten und Neujahr. Nach dem Match in Schutterwald und drei Auswärtsspielen hintereinander dann auch wieder in der Schänzle-Sporthalle.