Konstanz – Drei Spiele, drei Siege: Das neuformierte U19-Team der HSG Konstanz hat sich mit dem Turniersieg im ersten Qualifikationsturnier das Direktticket für die Regionalliga Baden-Württemberg gesichert und darf nun an der Bundesliga-Qualifikation teilnehmen.
Mit großer Vorfreude und mit lautstarker Unterstützung von den Rängen konnte die aus 13 ehemaligen U17-Spielern, fünf verbliebenen Kräften aus der letztjährigen U19 und zwei externen Neuzugängen neu zusammengestellte Mannschaft in die Partie gegen die SG H2Ku Herrenberg gehen.
Mit einem 24:18-Erfolg konnte sie sich – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – Selbstvertrauen und den ersten wichtigen Sieg holen. Und das, obwohl es einen großen Wermutstropfen nach nur drei Minuten gab.
Jaspar Hermstein verletzte sich und konnte fortan am ganzen Turniertag nicht mehr mitwirken. Dies warf die Mannschaft zunächst etwas aus der Bahn, da sie zunächst kaum Zugriff fand und viele klare Chancen ausließ.
In der Schlussphase konnte dann – so die HSG weiter – doch noch ein deutlicher Auftakterfolg erspielt werden. „Natürlich war auch Druck da, da wir wussten, dass nur der Erste sicher in der Regionalliga ist und weiter um die Bundesliga spielen darf“, erklärte Trainer Dennis Kugler.
Diesem hielt die junge Mannschaft auch im zweiten Duell gegen die SG Kappelwindeck-Steinbach stand und legte mit dem klaren 33:22-Erfolg den Grundstein für die gute Ausgangsposition vor dem Finale um Platz eins.
Und zwar gegen die zuvor ebenfalls zweimal siegreiche MTG Wangen, in dem aufgrund der guten Tordifferenz bereits ein Remis zum Turniersieg gereicht hätte.