Die HSG-Handballer wollen sich nicht auf etwas größerem Kader ausruhen

Konstanz – Die HSG Konstanz ist – laut Vereinsmitteilung – gefordert. Beim Tabellenvierten TSB Heilbronn-Horkheim tritt sie am Samstag um 20 Uhr mit erneut verändertem, aber nicht größer gewordenen Kader an.

Das Spiel wird live auf Sporteurope.tv übertragen. Zu was die junge Mannschaft dennoch in der Lage ist, stellte sie im letzten Heimspiel unter Beweis.

Im Derby vor der stattlichen Kulisse von über 1200 Fans in der „Schänzle-Hölle“ gegen den HBW Balingen-Weilstetten II beeindruckte das Konstanzer Rumpfaufgebot mit einer über 60 Minuten starken Vorstellung.

„Die Abwehr war wirklich überragend“, blickt Ralf Bader gerne zurück. Denn: „Es war unser bestes Spiel.“ Danach kam die kurze Spielpause über das Osterwochenende mit der erneuten Hoffnung auf die Rückkehr einiger Verletzter.

Diese erfüllte sich zwar, doch auf der anderen Seite wird es – so die HSG weiter – neue krankheitsbedingte Ausfälle geben, sodass der Kader zwar anders als zuletzt aussehen wird.

Größer wird es zum Leidwesen von Bader und seinem Co-Trainer Daniel Eblen dennoch nicht. Stattdessen muss das zuletzt schmale, aber erfolgreiche Aufgebot erneut umgebaut werden.

Bader müsste daher erneut kreativ werden und neue Lösungen finden. Die Automatismen und Abläufe werden so selbstredend wieder einmal neu aufgebaut werden müssen.

Dafür konnte die Spielpause für intensive Trainingseinheiten gerade vor dem Wochenende genutzt werden, dieses zur Regeneration, ehe danach die Vorbereitung auf Heilbronn-Horkheim.

Aber gleichzeitig auch schon die Vorarbeit für die nächste Saison wieder aufgenommen wurde. „Die Mannschaft hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen“, freut sich der HSG-Coach.

„Die Jungs zeigen sich gut drauf. Mit Willenskraft und Spaß versuchen wir, jedes Spiel zu gewinnen.“ Die Energie sei gut und gerade die Rückkehrer voller Motivation, zu zeigen, was sie können.

In Heilbronn wird die „Gelb-Blauen“ ein hochmotivierter Gegner erwarten. Eine Mannschaft, die mit Platz vier eine ausgesprochen gute Saison spielt und mit 31:19 Punkten drei Zähler vor den Konstanzern liegt.

„Wir greifen an: Revanche in der Stauwehrhalle gegen die HSG Konstanz“ sei die Vorschau auf das zweite Aufeinandertreffen auf der Vereinswebsite überschrieben.

Am 18. April findet um 20 Uhr bereits das vorletzte Heimspiel der Saison in der „Schänzle-Hölle“ statt. Neben dem sportlichen Highlight gegen die Wölfe Würzburg würden die beliebte Tombola zu Gunsten der HSG-Jugend und der Südkurier-Heimspieltag mit großem Rahmenprogramm einiges rund um das Match bieten.