Die A-Jugend der HSG kommt nicht an ihre wahre Leistungsfähigkeit heran

Konstanz – Mit ausgedünntem Kader ist für die A-Jugend der HSG Konstanz gegen die HG Oftersheim-Schwetzingen nichts zu holen gewesen. Zwar gab es bei der 29:36 (13:17)-Niederlage ein Aufbäumen in der zweiten Halbzeit, letztlich fehlten dem Drittliga-Nachwuchs im Bundesliga-Duell jedoch die Kraftreserven.

„Im Großen und Ganzen war das kein gutes Spiel“, bewertete Trainer Felix Narr die eigene Leistung. Zwar konnte er – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – aufgrund der weiter zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle lediglich einen Torhüter und zehn Feldspieler aufbieten, „trotzdem war das zu wenig“, fand er.

So lud sein Team den Gegner immer wieder mit einfachen Fehlern zum Gegenstoß ein oder scheiterte selbst oft freistehend vor dem Gästetor. „Sehr ärgerlich“, so der 24-Jährige, der seine Schützlinge bis auf das 1:0 stets im Hintertreffen sah.

Bis zum 5:7 durch Emil Nyesö immerhin in Schlagdistanz, danach bedeutete ein 4:0-Lauf der Kurpfälzer – so die HSG weiter – schon eine ordentliche Hypothek für Hälfte zwei. Immer wieder bäumten sich die „Gelb-Blauen“ auf, kamen etwas näher, so richtig wollte die Wende aber nie gelingen. Auch nicht beim 19:23 in Überzahl, weil die HG in Unterzahl erfolgreich war.

Dasselbe noch einmal nach dem 21:25 von Cedric Zenz, der nach der Disqualifikation von Emil Franz nach der dritten Zeitstrafe von Linksaußen in den Rückraum wechseln musste. Diese Unterzahl und kurz zuvor nach der Strafe gegen Ole Osann, machten alle Hoffnungen schnell zunichte und den klaren Sieg von Oftersheim-Schwetzingen früh in trockene Tücher.

Narr: „Wir hatten ne richtig Zugriff. Das war nicht das, was wir können. Trotz des kleinen Kaders. 23 Fehlwürfe sind einfach viel zu viel.“ Jetzt kann die U19 der HSG über das spielfreie Wochenende erst einmal wieder die Akkus aufladen und auf die Rückkehr einiger wichtiger Spieler hoffen.

HSG Konstanz A-Jgd.:

Paul Denecke (Tor); Felix Weinschenk (5), Nico Grether (1), Leon Emonts, Emil Franz, Julius Birk, Ole Osann (7/2), Emil Nyesö (7), Noah Stolpa, Xeno Müller (3), Cedric Zenz (6).