Das Trainerteam der Konstanzer U21 ist „guter Dinge“

Konstanz – Ein klein wenig Luft auf die Verfolger hat sich die U21 der HSG Konstanz mit elf Siegen in Serie verschaffen können. Doch es bleibt weiter eng in der Oberliga.

Die Zweitliga-Reserve ist – laut Vereinsmitteilung – Woche für Woche zu höchster Konzentration gefordert. Am Samstag (20 Uhr) muss sie sich beim TV Oberkirch behaupten (Oberdorfhalle).

Der Aufsteiger spielt eine starke Runde, belegt aktuell Platz sieben – und hat nur zwei Zähler Rückstand zum Vierten TuS Altenheim.

Im Hinspiel konnten sich die HSG-Talente, bei denen mit Torwart Konstantin Pauli erneut ein weiteres Eigengewächs den Sprung in den festen Zweitligakader geschafft hat und in der nächsten Saison zusammen mit Konstantin Poltrum das Torwartgespann bilden wird, deutlich mit 45:27 durchsetzen.

Als Maßstab für das Rückspiel in der Oberdorfhalle taugt dieser Vergleich – so die HSG weiter – hingegen wenig. Trainer Benjamin Schweda weiß, „wie gut und gefährlich“ die erfahrene und körperlich starke Mannschaft aus Oberkirch sein kann.

Steißlingen konnte erst in allerletzter Sekunde beide Punkte gegen Oberkirch retten und ein 31:28-Erfolg in Meißenheim war eines von mehreren Ausrufezeichen. „Wenn Oberkirch an seine Leistungsgrenze kommt, können sie für jede Mannschaft gefährlich sein“, warnt der HSG-Coach.

Und er würde sich auf eine robuste Spielweise einstellen. „Hier müssen wir den Ball sehr gut laufen lassen“, so der 30-Jährige. Zuletzt 41 Treffer, insgesamt 554 in 17 Partien, bedeuten die beste Offensive der Liga und sprechen für den Spielfluss im Konstanzer Angriffsspiel.

Trotzdem setzte Schweda gerade hier an, denn ihm fehlte in den letzten beiden Partien weitgehend das eigene gefürchtete Tempospiel. In dieser Hinsicht kann er auf gute Trainingseinheiten zurückblicken und möchte dies nun auch im Wettkampf wieder sehen.

„Wir sind guter Dinge“, sagt der ehemalige Zweitligaspieler, „dass wir mit einer stabilen Abwehr und unserem eigenen Spiel eine gute Leistung zeigen können. Wir freuen uns auf dieses Match, fühlen uns aktuell gut – müssen aber in jedem Spiel aufmerksam sein.“

Bis auf die Langzeitverletzten meldeten sich zuletzt alle Akteure wieder einsatzbereit. So würde sich dem Trainerteam die Qual der Wahl bieten und ein positiver, leistungsfördernder Konkurrenzkampf um die Plätze im Kader.