Konstanz – Beim großen SÜDKURIER-Heimspieltag mit buntem Rahmenprogramm soll die Durststrecke endlich ein Ende haben. Die HSG Konstanz möchte nach dem Duell am Samstag um 20 Uhr mit dem TSB Heilbronn-Horkheim wieder einmal eine Sieger-Humba in der „Schänzle-Hölle“ anstimmen.
Tickets sind über www.hsgkonstanz.de/tickets erhältlich. Der 36:19-Kantersieg im Derby beim HBW Balingen-Weilstetten II sollte so etwas wie der Brustlöser sein.
Ein Spiel aus einem Guss, das den Knoten – laut Konstanzer Vereinsmitteilung – endgültig zum Platzen bringt. Beim bloßen Block auf das nackte Ergebnis ist die Hoffnung auf eine nun beginnende Siegesserie schon wieder zerstoben.
Allerdings ist bei der Bewertung des letzten Auftritts beim VfL Pfullingen ein differenzierter Blick angezeigt. Mit Nikita Pliuto, Jonas Hadlich und Jan Stotten fehlten wichtige Spieler.
Aber beim Gegner übrigens auch. Doch vor allem war trotz der knappen 28:29-Niederlage ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Mit Ausnahme der Chancenverwertung konnte Konstanz im schweren Topspiel in fremder Halle durchaus gefallen.
Jedoch konnte man sich – so die HSG weiter – nach vielen ausgelassen Möglichkeiten nicht belohnen. Doch genau daraus, aus dem gezeigten Kampf, Willen und den an den Tag gelegten positiven Emotionen schöpft Christos Erifopoulos Hoffnung für die nächsten Aufgaben.
Der nicht nur aufgrund seiner zwölf Treffer sehr überzeugende Spielmacher findet, dass „wir uns nach dem Bittenfeld-Spiel deutlich gesteigert haben.“ Gegen Pforzheim verhinderte eine Schwächephase in der zweiten Hälfte den Erfolg.
Und in Balingen wussten die „Gelb-Blauen“ vollauf zu überzeugen und in Pfullingen fehlte in einem echten Topspiel nicht viel. Doch Punkte aus der Kurt-App-Halle werden nicht viele Teams entführen.
Der VfL steht aktuell bei drei Siegen aus drei Heimspielen. „In einem engen Spiel kam alles zusammen und uns hat das nötige Spielglück gefehlt“, bilanzierte Erifopoulos mit Blick auf die zahlreichen Treffer an den Innenpfosten.
Der ehrgeizige Mittelmann berichtet von großer Unzufriedenheit im Team. „Wir haben uns mehr erhofft und wissen, dass wir es besser können“, sagt der Mann mit der Nummer zehn, bei dem es in den letzten Wochen persönlich sehr gut läuft.
Mit 65 Treffern, einer guten Quote vom Siebenmeterpunkt und einer umsichtigen Spielsteuerung versucht er voranzugehen. Seit 2021 bei der HSG hat er schon einige Höhen und Tiefen durchlebt.
Und er spürt – wie seine Mitspieler – noch immer den Rucksack der vergangenen Saison. „Du bekommst eben nicht“, erklärt er, „auf Knopfdruck positive Erfahrungen.“
Wie Siege und Erfolge, die für mehr Sicherheit und Vertrauen in einen guten Ausgang in schwierigen Phasen sorgen. Einen Flow, in dem man auch enge Spiele fast mit einer gewissen Selbstverständlichkeit für sich entscheidet – so wie in vielen Partien in den letzten (Aufstiegs)Jahren.
„Es ist Druck auf dem Kessel“, gibt der ehemalige Torschützenkönig der A-Jugend-Bundesliga und 3. Liga zu. Das motiviere umso mehr.
Mit Kampf, Emotionen und Vollgas möchte er der Mannschaft helfen und vorangehen. „Die aktuelle Situation „beschäftigt sehr“, gibt er zu bedenken.
„Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen und mit unseren fantastischen Fans feiern. Die leiden genauso wie wir und sind trotzdem immer da, sind die Konstante. Wir brauchen jeden Einzelnen in der Halle.“
Der langjährige Medienpartner SÜDKURIER würde ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm anbieten. Im Foyer gibt es verschiedene Mitmachaktionen und Gewinnspiele wie ein Glücksrad, ein Ball-Pong-Spiel und das Torjäger-Gewinnspiel.