Friedrichshafen – Die „Blisshards“ der HSG Friedrichshafen-Fischbach müssen in der Bezirksliga weiterhin auf den ersten doppelten Punktgewinn warten. Denn auch gegen die HSG Langenau-Elchingen II ging die Mannschaft von Trainer Andreas Rohrbeclk nach einem Spiel mit Höhen und Tiefen als Verlierer vom Feld.
Es fehlte der jungen Häfler Mannschaft – laut Vereinsmitteilung – wieder einmal an der nötigen Wurfpräzision sowie der Abgezocktheit in engen Situationen, in denen die Reserve aus Langenau eben entschlossener und weniger fehlerbehaftet agierte. Dabei hatte sich die HSG FF nach einem schlechten Start bis zur Halbzeitsirene gefangen und lag mit 13:14 hinten.
Für die zweite Hälfte hatte man sich – so die HSG weiter – einiges vorgenommen. Man wollte wollte sich im Torabschluss steigern und am eigenen Kreis, also bei der Abwehrarbeit, wesentlich mehr Zugriff bekommen. Dies sollte zunächst auch gelingen, denn nach zwei Dritteln war man nach wie vor in Schlagdistanz.
Unötige Fehler und wiederauftretende Schwächen vor dem gegnerischen Gehäuse, ließen den Namensvetter aus Langenau-Elchingen davonziehen – und das mit bis zu vier Toren Unterschied. Eine gar nicht ganz so kleine Hypothek in der sogenannten Crunchtime. Doch die HSG sollte nochmals eine große Chance bekommen.
Als man kurz vor dem Abpfiff auf zwei Treffer verkürzte und sich sogar einer doppelten Überzahl gegenübersah, witterte auch die Häfler Anhangerschaft auf den Tribünen der Bodenseespoerthalle nochmals Morgenluft. Doch der Gegner brachte den Vorsprung zum 27:25-Endstand über die Zeit.
„Die Niederlage ist einmal mehr bitter, auch wenn der Sieg für Langenau-Elchingen nicht unverdient war. Positiv hervorzuheben ist, dass Elias Rebstein sein viertes Spiel auf Top-Niveau absolviert hat und auch der Schiedsrichter hat sich ein Sonderlob verdient“, sagte Andreas Rohrbeck hinterher.