Die SVA-Handballerinnen bringen einen knappen Vorsprung über die Zeit

Allensbach – Am Ende ist es erneut eine nervenaufreibende Partie gewesen. Die Drittliga-Handballerinnen des SV Allensbach bleiben auch im fünften Heimspiel an der Riesenberghalle ungeschlagen.

Gegen die HSG St. Leon-Reilingen gelang in der 3. Liga-Süd – laut Allensbacher Vereinsmitteilung – ein knapper 28:27-Erfolg.

Das Spiel begann mit einer 15-minütigen Verspätung, aufgrund von Anreiseproblemen bei den Gästen. Anschließend entwickelte sich eine ausgeglichenen Partie.

Die Allensbacherinnen legten vor und St. Leon-Reilingen zog nach. Ab der 7. Minute setzten sich die Gastgeberinnen kontinuierlich ab und gingen beim 9:5 erstmals mit vier Toren in Führung.

Das zwang das Trainerteam der HSG – so der SVA weiter – dazu, die erste Auszeit zu nehmen. Doch das änderte vorerst am Spielverlauf nichts.

Aus einer stabilen Abwehr heraus blieb der SVA in Front. Der Spielstand zur Halbzeitpause lautete 17:13. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte spielten die Allensbacherinnen ihren Stiefel trotz vieler Formationswechsel souverän runter.

In der 36. Spielminute erzielte Laura Strlek vom Kreis nach einem schönen Anspiel von Jennifer Heinstadt die erste Sieben-Tore-Führung (22:15).

Der Knackpunkt, dass die Gäste wieder ins Spiel kamen, war eine Überzahlsituation, die der SVA nicht gewinnbringend nutzen konnte.

Stattdessen sei St. Leon-Reilingen durch einen 4:0-Lauf bis auf zwei Tore herangekommen. Das Hinspiel, das die Allensbacherinnen nach deutlicher Führung noch aus der Hand gegeben hatten, schien beim Team und den Fans direkt wieder in den Köpfen zu sein.

Zunächst bauten Katja Allgaier und Greta Rinkeviciute die Führung nochmals aus und Samira Schulz, die neben Madeleine Hornstein ein Aktivposten bei den Gästen war, scheiterte mit einem Strafwurf an SVA-Torhüterin Dajana Petrovic.

Doch auch die Allensbacherinnen vergaben in der Folge gleich drei Siebenmeter und die HSG kam bis auf ein Tor heran. Eine Parade von Katharina Imhof auf Seiten des SV Allensbach, die mittlerweile zwischen den Pfosten stand, und ein langer letzter Angriff, gaben dem Tabellenvorletzten nur noch fünf Sekunden auf der Uhr für eine eigene Aktion.

Diese hätte die starke Katja Allgaier mit einer beherzten Abwehraktion unterbunden, sodass der Wurf der HSG erst nach Ablauf der Spielzeit im Tor landete.

Nach Abpfiff war ein kurzes Durchschnaufen angesagt, bevor der Heimsieg gefeiert worden sei. Durch die Niederlage des TSV Wolfschlugen sprang der SV Allensbach auf Platz drei.

Am Wochenende ist das Team von Trainer Martin Gerstenecker zu Gast bei der SG Kappelwindeck-Steinbach, ehe es am Samstag, 31. Januar, um 19.30 Uhr, im nächsten Heimspiel gegen den HC Erlangen geht.

Am Mittwoch findet der zweite „She inspires Day“ im Konstanzer Konzil statt. Der Event richtet sich an Mädchen und junge Frauen, die in der Berufsorientierung sind.

Aber auch an alle Frauen, die Interesse an spannenden Speakerinnen und Netzwerken haben. Der Eintritt, Essen und Trinken seien frei. Einlass ist ab 13 Uhr. Die Anmeldung ist unter sheinspiresday.de möglich.

SV Allensbach I:

Imhof, Petrovic, Huber (alle Tor); Müller (4), Teixeira da Silva (2), Bok (2), Schmidt (1), Rinkeviciute (9/2), Strlek (4), Borrmann (1), Teusch (1), Wendel, Allgaier (4), Heinstadt.