Schaffhausen – Nach einem Jahr Pause sind die Kadetten Schaffhausen wieder dabei. Ab Freitag sind sie drei Tage zu Gast beim hochkarätig besetzten Heide-Cup in Schneverdingen.
Im illustren Feld der internationalen Topteams sind – laut Vereinsmitteilung – drei aktuelle Landesmeister sowie drei Bundesligisten mit von der Partie.
Alle Spiele können live und kostenlos bei Sprungwurf.tv auf Twitch verfolgt werden. Nach dem schwungvollen Aufgalopp im ersten Testspiel gegen die HSG Konstanz (36:28) erwarten den Schweizer Meister in Norddeutschland echte Härtetests.
Neben dem dänischen Meister Aalborg und dem norwegischen Titelträger Kolstad, beides Stammgäste in der Champions League und mit internationalen Stars wie Niklas Landin, Juri Knorr und Sander Sagosen gespickt, gehören drei Clubs aus der stärksten Liga der Liga zum Teilnehmerfeld.
Neben Lokalmatador Hamburg – so die Kadetten weiter – eben auch Hannover-Burgdorf und der VfL Gummersbach. Dieser gehöre zu den traditionsreichsten Handballvereinen der Welt und schloss die vorige Saison auf Rang sieben der Bundesliga ab.
Gegen den zwölffachen deutschen Meister, elffachen Europapokalsieger und zweifachen Vereinseuropameister starten die Kadetten Schaffhausen am Freitag um 20.15 Uhr ins Turnier.
Alle Spiele werden von Sprungwurf.tv live auf Twitch übertragen und sind dort kostenlos abrufbar. Bis zum Abflug Richtung Norddeutschland stand noch ein höchst intensives Vorbereitungsprogramm auf dem Plan der Kadetten.
„Wir sehen nur auf uns und hatten diese Woche ein sehr straffes Pensum“, erklärt Hrvoje Horvat und fordert seine Spieler aus der Komfortzone heraus.
Es sei gerade die Phase, in der viel an der Physis, Kraft, Athletik und Taktik gearbeitet wird. „Das sind die schwierigsten Zeiten für die Spieler“, weiß der Kadetten-Coach.
Diese freuen sich nicht nur deshalb auf die Vergleiche mit Topteams. Horvat erwartet Spiele auf Augenhöhe und dass Fehler und Schwachstellen schonungslos offengelegt werden.
„Wir wollen“, betont der 47-Jährige, „eine gute Leistung zeigen und mit einer guten Deckung und einem guten Rückzug auftreten.“ In der Offensive sollen die drei Spiele dazu dienen, die Laufwege weiter einzustudieren.
Zudem gehe es darum, neue Abläufe mit den vier Neuzugängen auf zentralen Positionen weiter zu etablieren, „um aus jeder Partie etwas mitnehmen und besser zu werden“.
Am Freitag spielt jeweils eine deutsche gegen ein internationales Team. Am Samstag treffen die Gewinner aus diesen Partien auf einen Verlierer.
Aus der resultierenden Tabelle werden am Sonntag schließlich die Plätze eins bis sechs ausgespielt.