Die Kadetten stellen sich auf ein recht hitziges Derby ein

Schaffhausen – Nach vier Spielen sind die Kadetten Schaffhausen eines von noch zwei Teams in der Quickline Handball League mit weisser Weste.

Am Samstag um 18 Uhr kommt es nun – laut Vereinsmitteilung – zum heißen Derby bei Verfolger Pfadi Winterthur.

Der Tabellendritte aus der Eulachstadt schickt auch diese Saison eine junge, talentierte Mannschaft ins Rennen, die noch einmal gezielt verstärkt wurde.

Vor wenigen Tagen legte Winterthur mit der Verpflichtung des 33-jährigen schwedischen Torhüters Rickard Frisk – so die Kadetten weiter – nochmal nach.

Dazu stehen der ehemalige Kadett Mehdi Ben Romdhane und Top-Talent Tiago Cuencas für hohe individuelle Qualität.

Schon 27 Treffer nach den ersten vier Spielen stünden auf dem Konto des Pfadi-Topscorers. In den ersten Spielen war erkennbar, wie sehr er dem Spiel seiner Mannschaft den Stempel aufdrückt und wie er und seine Mitspieler das Tempo forcieren.

Somit dürfte die Zuschauer nicht nur ein wie gewohnt emotionales, sondern extrem temporeiches Derby erwarten.

Auch die Kadetten haben ihr Tempo in dieser Saison deutlich erhöht. Zuletzt wurde jedoch auch deutlich, dass sie, wie gegen den BSV Bern, in der Kombination aus einer starken Defensive und einem bestens aufgelegten Torwart Leon Bergmann knappe und umkämpfte Spiele für sich entscheiden können.

„Es war ein Kampf“, so Jonas Wille, „weil wir unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt haben. Aber wir haben einen guten Teamspirit und eine gute Einstellung gezeigt.“

Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung stellten die „Orangen“ insbesondere die Fortschritte im defensiven Bereich unter Beweis.

Und sie waren so in der Lage, in den letzten 15 Minuten noch einmal einen Gang zuzulegen. „Wir haben weiter unser Konzept gespielt“, lobt der Kadetten-Coach und sagt: „Unsere Ruhe wurde belohnt.“

Diese Qualitäten werden auch in Winterthur gefragt sein. Wille hat schon von der Rivalität zwischen den beiden Clubs gehört und weiß: „Es kann sehr intensiv und hektisch werden. Pfadi ist auf dem Papier eines der besten Teams der Schweiz. Das wird ein hartes Spiel.“