Zürich – Die Kadetten Schaffhausen haben eine von A bis Z konzentrierte Leistung im zweiten Aufeinandertreffen im Playoff-Viertelfinal gegen GC Amicitia Zürich gezeigt.
Die Zürcher konnten – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – nur ganz zu Beginn des Spiels in Führung gehen.
Danach übernahmen die Kadetten das Spielgeschehen und gewannen das zweite Spiel verdient mit 36:25. Den Pausenstand von 20:15 bauten sie in Durchgang zwei noch deutlich aus.
Nach dem teilweise hektischen Spiel der Kadetten in der ersten Begegnung der Playoff-Viertelfinalserie zeigten sie im zweiten Spiel eine sehr konzentrierte Leistung.
Lucas Meister brachte es – so die Kadetten weiter – nach Spielschluss auf den Punkt: „Wir sind wie schon im ersten Spiel gut gestartet und konnten ein paar einfache Tore erzielen, das hat uns sicher geholfen.“
Die Kadetten zeigten über die gesamten 60 Spielminuten eine sehr gute Deckungsarbeit und konnten sich dadurch auch viele Konterchancen erarbeiten.
Einen großen Pluspunkt verbuchten die Kadetten auf der Torhüterposition. Mit schlussendlich 20 Paraden und einer persönlichen Quote von 47 Prozent respektive 54 Prozent gehaltener Bälle zeigten Moreno Car und Leon Bergmann eine herausragende Leistung.
Zwischenzeitlich habe die Quote von Car sogar bei 60 Prozent gelegen und zusätzlich trug er sich mit einem Treffer ins gegnerische leere Tor auch in die Torschützenliste ein.
Aber auch im Angriff zeigten sich die Kadetten gegenüber dem ersten Spiel deutlich verbessert. Sie ließen sich auch nicht aus dem Konzept bringen, als Daniel Reznicky mit einer direkten roten Karte wenige Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit vom Platz und die Kadetten in doppelter Unterzahl spielen mussten.
Die „Orangen“, die immer noch ohne Luka Maros und Patrik Martinovic antraten, ließen in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen.
Schnell bauten sie ihren Vorsprung auf plus acht Tore aus. GC Amicitia kämpfte zwar beherzt weiter, verzeichnete aber zu viele technische Fehler, um die Kadetten ernsthaft gefährden zu können.
Auf der anderen Seite gelangen den Gästen einige sehenswerte Treffer. Topscorer Odinn Thor Rikhardsson stach einmal mehr mit elf Toren aus dem gut spielenden Kollektiv heraus.
Mit dem zweiten Sieg haben die Kadetten eine hervorragende Ausgangslage geschaffen. Sie haben bereits am Mittwoch Gelegenheit, den dritten und entscheidenden Sieg in dieser Serie einzuspielen.
„Wir wollen am kommenden Mittwoch den Sack zumachen, daheim gewinnen und die Serie vernünftig abschließen“, so der klare Plan von Lucas Meister.