Schaffhausen – Am Sonntag um 17 Uhr ist es so weit: Es kommt zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel des Tabellenzweiten HC Kriens-Luzern gegen den Tabellenführer Kadetten Schaffhausen und zur Neuauflage des Playoff-Finals der vergangenen Saison.
Vieles hat sich – laut Vereinsmitteilung der Kadetten – seitdem verändert. Mit Andy Schmid steht per Doppelmandat der Schweizer Nationaltrainer neu an der Seitenline in Kriens.
Und bei den Kadetten ist der ehemalige norwegische Nationaltrainer Jonas Wille mit seinem Assistenten Jørgen Laug in der Verantwortung.
Die Mannschaften erhielten – so die Kadetten weiter – auf beiden Seiten ein neues Gesicht. Mit Kevin Bonnefoi (Tremblay), Janis Scheidiger (HSC Suhr Aarau), Milos Orbovic (Saran Loiret), Radoijca Cepic (Gyori ETO), Gino Delchiapo (Borba Luzern) und On Langenick (Karriereende) verließen wichtige Spieler des Erfolges in der vorigen Spielzeit die Innerschweiz.
Mit MVP Luca Sigrist wechselte der zum besten Spieler der abgelaufenen Saison gewählte Torschütze vom Dienst (313 Treffer in 2025/26) zur MT Melsungen in die Bundesliga.
Dafür wurden große Namen wie Mykola Bilyk verpflichtet – einige mit Kadetten-Vergangenheit. So kommt es nun zum emotionalen Wiedersehen mit Moreno Car, Kristian Pilipovic und Lukas Herburger.
Somit wird ein heißer Schlagabtausch erwartet. Wille ordnet den bevorstehenden Match als „großes und wichtiges Spiel“ ein.
Und er sagt: „Ich freue mich sehr auf das Duell, das Level zu sehen und die Rivalität zu spüren, über die alle sprechen.“
Trotz der Bedeutung des direkten Aufeinandertreffens der beiden ungeschlagenen Spitzenteams betont der 50-Jährige gleichzeitig den frühen Zeitpunkt der Saison und dass noch viel Arbeit vor beiden Mannschaften vor der entscheidenden Phase der Saison liegen wird.
Schließlich sei dieses Duell eine der Begegnungen, „die wir haben und spielen möchten. Wir wollen dieses Gefühl, wichtige Spiele zu spielen, geniessen. Wir freuen uns auf diesen Kampf.“
Der Fokus würde dabei auf der eigenen Leistung und dem, was man selbst beeinflussen kann, liegen. Dazu gehört eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Remis bei Pfadi Winterthur vor einer Woche.
Nämlich, als die „Orangen“ lange nicht zu ihrem Spiel und ihren Stärken fanden, mit großem Einsatz und Moral aber doch noch in Unterzahl einen Punkt in der letzten Minute sichern konnten.