Weingarten – Im Bezirksderby gegen den Tabellenletzten aus Biberach war klar, dass der TVW – laut Vereinsmitteilung – Geduld brauchen würde.Und dennoch zeigte man der TG Biberach in der Württembergliga die Grenzen auf.
Seit Wochen konnte aufgrund der Verletzten und Kranken nicht mehr mannschaftstaktisch trainiert werden. Immerhin fanden sich auf der Bank schon wieder mehrere Spielerinnen ein als zuletzt.
So waren die spielerischen Mittel beim Gastgeber – so der TVW weiter – überschaubar, ganz im Gegensatz zu den individuellen Qualitäten, die dem TVW in Halbzeit eins so nach und nach einen beruhigenden Vorsprung verschafften.
Insbesondere Pauline Borrmann mit ihren am Ende 24 Treffern (!) war durch die Gäste nicht zu bremsen oder durch faire Mittel nicht zu stoppen. Nach dem Pausentee nahm der TVW eine Portion Angriffslust mit in die zweite Halbzeit.
Dafür habe man das komplette Abwehrrüstzeug in der Kabine liegen gelassen. So entwickelte sich ein munteres Hin und Her und die Gäste durften sich über eine Sasionbestleistung in der Offensive freuen (31 Tore).
Und der TVW bejubelte das 5. Spiel, in dem man die 40-Tore-Marke gerissen hat (43). Damit stellt der TVW die mit Abstand beste Offensive der Württembergliga und steht dank der gleichzeitigen Niederlage der direkten Konkurrenz nun bereits uneinholbar auf Platz zwei.
Insgesamt würde die Vizemeisterschaft einen respektablen und sensationellen Erfolg bedeuten, was die Voraussetzungen und Begleitumstände über die ganze Saison hinweg angeht.
TV Weingarten:
Anna Mayer, Mila Liebermann (Tor); Pauline Borrmann (24), Hanna Denzler (8), Greta Zimmermann (5), Naomi Koltan (5), Marla Baumeister (1), Helena Stehle, Greta Rieger, Selma Neto, Lorena Haider (nicht eingesetzt), Nina Beck (n.e.).