Von Beginn an wurde die Partie – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – mit einem sehr hohen Tempo auf beiden Seiten gestaltet. Beide Teams zeigten eine beachtliche Leistung und der Ball wechselte mit einer rasenden Geschwindigkeit die Hallenhälfte.
Den etwas besseren Start erwischten dabei die Gäste. Der TuS fing sich allerdings schnell, sodass es in der fünften Spielminute wieder unentschieden stand.
Auf zwei Treffer der Stuttgarter und einem Tor durch Lennart Sieck, der an diesem Abend einen Sahnetag erwischte, folgte eine kurze Schwächephase der Steißlinger und sie mussten einen 0:4-Lauf der Gäste hinnehmen.
Jedoch kämpfte der TuS sich auch hier zurück und versuchte den Anschluss wiederherzustellen. Die Bundesligareserve schaffte es den Vorsprung zu halten und so ging man mit einem Spielstand von 16:21 aus Sicht der Hausherren in die Halbzeit.
Nach der Pause zeigten sich beide Mannschaften – so der TuS weiter – auf Augenhöhe. Die Abwehr stand etwas besser gegen die jungen Gegner. Insbesondere Dalio Uskok und Fabian Lucas machten den Steißlingern jedoch das Leben schwer.
Sie schafften es – durch tolle Aktionen – sich selbst oder ihre Mitspieler in Szene zu setzen. Dennoch sei man weiterhin mit Selbstvertrauen nach vorne marschiert und der TuS zeigte im Angriff, dass er stetig Lösungen gegen die 6:0-Abwehrformation fand.
Allerdings hatten die Hegauer an diesem Abend schlussendlich das Nachsehen aufgrund der ein oder anderen zu viel vergebenen klaren Chance. Hervorzuheben sei der Einsatz von A-Jugend-Spieler Jannis Rottmair.
Dieser konnte gegen die Bundesligareserve aus Stuttgart – neben seinem Oberliga-Debüt – auch sein erstes Oberligator feiern. Am Wochenende wartet mit der TGS Pforzheim der nächste starke Gegner. Anwurf ist um 17 Uhr in Pforzheim.
TuS Steißlingen I:
Dominic Walter (1), Tim Bammel (Tor); Lennart Sieck (6), Daniel Weber (5/3), David Martin (4), Robin Schmidt (3/1), Louis Rothkirch (3), Marvin Storz (2), Jannis Rottmair (1), Fabian Maier (2), Patrick Euchner (2), Maximilian Maier (1), Niklas Bartels (1), Fabian Sörensen, Philipp Klotz.