Konstanz – Die Herren I des TuS Steißlingen haben im Oberliga-Derby bei der U23 der HSG Konstanz ihre Leistung nicht abrufen können und mussten sich deutlich mit 29:40 geschlagen geben.
Beide Mannschaften starteten in Anbetracht der Begegnung – laut Steißlinger Vereinsmitteilung – motiviert in die Partie. So stand es in der fünften Minute 3:2, ehe die Steißlinger nach einem verworfenen Siebenmeter und der Chance zum Ausgleich ins Straucheln gerieten.
Obgleich die Laufwege im Angriff passten, scheiterten die Gäste zu häufig an ihrer Chancenverwertung. So ging die HSG dankbar ins Tempospiel und setzte sich mit einem 4:0-Lauf erstmalig etwas ab. Dann fand auch der TuS zurück ins Spiel, doch fehlte nach wie vor der Zugriff in der Abwehr.
Hinzu kam, dass man – so der TuS weiter – immer wieder in Unterzahl agierte, da sechs der insgesamt acht Zeitstrafen in den ersten Durchgang fielen. Kurz vor der Pause konnten sie die Unterzahl der Gastgeber nochmals ausnutzen.
Tim Bammel machte das 16:21, ehe die Gastgeber durch ihren sechsten von insgesamt sieben Strafwürfen zum Halbzeitstand von 22:16 erhöhten. So starteten die Steißlinger mit einer sehr großen Hpothek in den zweiten Durchgang.
Nach einem Anschlusstreffer von Lennart Sieck, der mit seinen insgesamt zehn Treffern einen Sahnetag erwischte, legten die Gastgeber den nächsten 4:0-Lauf hin und bauten somit schnell ihre Führung aus.
Der TuS wollte sich nicht vorschnell geschlagen geben, hatte jedoch zu viele Körner in der ersten Halbzeit gelassen. So konnte man zwar nochmals etwas verkürzen, ehe die Konstanzer davonzogen und sich zum 40:29-Endstand über den Derbysieg freuten.
Die Steißlinger mussten nun diese Niederlage zügig abhaken und den Fokus auf die nächste Partie lenken. Hier empfängt man am Samstag den TSB Schwäbisch Gmünd.
TuS Steißlingen I:
Tim Bammel (1), Louis Ruf, Erik Seeger (alle Tor), Marvin Storz (1), Lennart Sieck (10), Fabian Sörensen (3), Fabian Maier, Philipp Klotz, Patrick Euchner (5), Jonas Rimmele, Luca Tassone, Fabian Hasselmann (6/5), Robin Schmidt, Jannis Rottmair, Maximilian Maier (3), Daniel Weber.